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60 Spieltage sind zu planen

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Bad Nauheim (wbe). Aktuell sind in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) zwei Drittel der Hauptrunde absolviert, da beschäftigen sich die Gesellschafter der Liga bereits mit der kommenden Spielzeit. Kurz vor dem Jahreswechsel haben sie den Rahmenterminplan und den Spielmodus für die Saison 2023/24 einvernehmlich festgelegt.

Gemäß den bestehenden Regularien muss davon ausgegangen werden, dass in der kommenden Saison in der DEL 2 15 Vereine an den Start gehen. Aus dem Oberhaus wird nach dieser Runde in jedem Fall eine Mannschaft in die DEL2 absteigen. Sollte die DEL2 darüber hinaus über die Playoffs einen Club als Meister küren, der für aufstiegsberechtigt ist, müsste noch eine zweite Mannschaft aus der DEL absteigen.

Unabhängig von dieser Konstellation wird es in jedem Fall 56 Spiele für jedes Team geben, womit 60 Spieltage zu planen sind, da pro Spieltag aufgrund der ungeraden Anzahl an Vereinen jeweils ein Club pausieren muss. Aufgrund der hohen Anzahl an Spieltagen wird die Saison 2023/24 bereits Mitte September beginnen. Geplant ist der Auftakt für die Hauptrunde am 15. September, das Ende ist mit dem 60. Spieltag für den 3. März 2024 vorgesehen. Um diese bewältigen zu können, wird es 13 Spieltage innerhalb der Hauptrunde an Wochentagen geben. Zudem werden zu Weihnachten und zum Jahreswechsel Spieltage im Zwei-Tages-Rhythmus durchgeführt.

Das Ausspielen des Meisters und möglichen Aufsteigers in die DEL bleibt bei der gewohnten Konstellation mit Pre-Playoffs und Playoffs jeweils im Modus Best-of-Seven. Für die Playdowns und den damit verbundenen Abstieg gibt es dagegen eine Neuerung. Da die DEL2 eine sportliche Regulierung vornehmen und künftig wieder mit 14 Vereinen an den Start gehen will, wird es nach der Saison 2023/24 zwei Absteiger geben.

Nach gemeinsamer Erarbeitung in der Kommission und der Abstimmung der Gesellschafter wurde festgelegt, dass der 15. in der Tabelle nach der Hauptrunde auch der erste Absteiger in die Oberliga ist. Ein zweiter Absteiger wird im Rahmen der bekannten Playdowns ermittelt. An den Playdowns werden die Mannschaften teilnehmen, die nach der Hauptrunde in der Tabelle die Plätze elf bis vierzehn belegen. Die Konstellation der Playdown-Runde wird ansonsten nicht verändert. Der Verlierer der zweiten Playdown-Runde ist gleichzeitig der zweite Absteiger in die Oberliga.

Die finale Umsetzung des Rahmenspielplans und des Spielmodus erfolgt nach der Lizenzprüfung der Clubs. Die Regelungen für die kommende Saison sieht Geschäftsführer René Rudorisch der Tatsache geschuldet, dass Einvernehmen darüber herrscht, zukünftig mit 14 Vereinen pro Saison zu spielen. »Der gewählte Modus zur Ermittlung der zwei Absteiger bietet ein Höchstmaß an Spannung in der Hauptrunde und auch in den Endrunden, da es sich kein Team leisten kann, sich Verschnaufpausen während der Punktspielrunde zu gönnen«, so der Geschäftsführer.

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