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»90 Minuten hellwach sein«

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Gießen (fro). Die drei heimischen Vereine der Fußball-Hessenliga sind diesmal alle am Sonntag auswärts im Einsatz. Der Tabellensechste FC Gießen ist beim Rangsiebten SV Steinbach zu Gast. Im Duell zwischen dem SV Viktoria Griesheim (11.) und dem FSV Fernwald (12.) stehen sich ebenfalls zwei Tabellennachbarn gegenüber. Der SC Waldgirmes möchte seinen Vorsprung vor dem auf einem Abstiegsplatz liegenden SV Neuhof wahren bzw.

ausbauen.

Vikt. Griesheim - FSV Fernwald (So., 15 Uhr)

Nach dem 2:1-Derbysieg beim SC Waldgirmes, der gleichbedeutend mit dem ersten Auswärtserfolg des FSV in dieser Saison war, kann die Elf von Trainer Daniyel Bulut mit breiter Brust und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen die Reise nach Griesheim antreten. Die Viktoria hat allerdings zehn ihrer elf Punkte zuhause erzielt und dabei in den Spielen gegen Rot-Weiß Walldorf (2:1), den TSV Eintracht Stadtallendorf (2:2) und den 1. FC Erlensee (3:1) überzeugen können. Zudem gelang der Elf von SV-Trainer Richard Hasa zwischenzeitlich das Kunststück, gegen den SC Waldgirmes nach einem 0:3-Rückstand die Partie noch mit 4:3 für sich zu entscheiden. Im Hessenpokal mussten die Griesheimer am vergangenen Mittwoch beim 1:2 beim Verbandsligisten Dersim Rüsselsheim allerdings überraschend die Segel streichen. »Aufgrund ihrer Heimstärke liegt die Favoritenrolle beim Gegner. Ich traue meiner Mannschaft aber zu, etwas Zählbares mitzubringen. Die Tabelle der Hessenliga ist wie erwartet eng zusammen. Mit elf Punkten kannst du im Optimalfall bei einem Sieg bis auf Rang sieben klettern, während du bei einer Niederlage aber auch auf Platz 17 zurückfallen kannst. Man muss also Woche für Woche ans Limit gehen«, mahnt Bulut. Und ergänzt: »Die Viktoria ist spielstark, bei Standards gefährlich und kann aus dem Nichts heraus Tore erzielen. Wir müssen 90 Minuten hellwach sein und müssen den Gegner bis zum Schlusspfiff intensiv bespielen«.

Bei David Siebert, der zuletzt aufgrund einer Adduktorenzerrung zuschauen musste, hat der FSV-Trainer Hoffnung auf einen Einsatz. Niclas Mohr (nach Muskelfaserriss) und Patrick Markiewicz (nach Bluterguss im Knie) sind im Lauftraining. Jun Okada konnte aus beruflichen Gründen nicht trainieren und steht somit diesmal nicht im Kader.

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