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Absolutes Highlightspiel in Holzheim

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Gießen (mol). Ohne Erfolgsdruck kann von den heimischen Vertretern der Männerhandball-Oberliga einzig die HSG Kleenheim-Langgöns in ihre Wochenendpartie in der Meisterrunde gehen, möchte vor eigenem Publikum gegen die HSG Hanau II aber gerne den ersten Sieg feiern.

Die Tabellenführung verteidigen möchte zeitgleich die HSG Pohlheim, die dabei den Zweiten TSG Offenbach-Bürgel zum Spitzenspiel empfängt. Auf dem Prüfstand steht am Sonntag auch die HSG Wettenberg, die den beiden Auftakterfolgen gegen die starke HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim Sieg Nummer drei folgen lassen will.

Aufstiegsrunde

HSG Pohlheim - TSG Offenbach-Bürgel (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle Holzheim): Nach dem Aufgalopp mit zwei Siegen gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte wartet am Samstagabend wohl der erste richtige Prüfstein im Kampf um den Aufstieg auf das Team von Andi Lex. Denn der Gast aus Südhessen liegt aktuell auf Tabellenplatz zwei und nur zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter.

»Das ist natürlich ein absolutes Highlightspiel und für uns das dritte Endspiel in dieser Runde. Da es aber ein Heimspiel ist und die Halle sicherlich voll sein wird, sehe ich uns doch als den Favoriten an. Offenbach-Bürgel hat ganz klar eine sehr gute Mannschaft, am Samstag können Kleinigkeiten entscheiden. Aber ich sehe uns in der Breite einfach ausgeglichener besetzt und hoffe daher, dass dies den Ausschlag für uns geben wird«, betont Pohlheims Trainer und erwartet einen »sehr emotionalen, aber sportlich fairen Vergleich«.

Ob Leon Friedl nach seinem Nasenbeinbruch in Dotzheim eine Option sein kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Ansonsten steht Lex aber sein gesamter Kader zur Verfügung.

HSG Kleenheim-Langgöns - HSG Hanau II (Samstag ,18 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen): Einen unglücklichen Ausgang nahm das erste SGK-Heimspiel gegen Offenbach-Bürgel, das nach zwischenzeitlicher 25:23-Führung noch mit 25:26 verloren ging. Umso größer ist nun die Motivation des Teams von Matthias Wendlandt, gegen den Staffelsiebten den ersten Sieg der Meisterrunde einzufahren. Und doch erwartet der Gastgeber-Coach einen unangenehmen Gegner, zumal dessen Kader schwer einzuschätzen ist. »Hanau hat körperlich eine sehr starke Mannschaft, die mit immer unterschiedlichen Spielern antritt. Das hängt mit der A-Jugend, aber auch mit der ersten Mannschaft zusammen. Zuletzt hat sogar Michael Hemmer gespielt, der zu den Topspielern der Drittliga-Mannschaft gehört. Bei uns ist die personelle Situation weiterhin angespannt«, so Wendlandt, der nicht nur weiterhin auf die Flügelzange Hoepfner/Strasheim, sondern für den Rest der Saison auch auf Jonas Friedrich verzichten muss. Zudem fehlt am Samstagabend Max Leger, der privat verhindert ist.

Abstiegsrunde

HSG Wettenberg - HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim (Sonntag, 18 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land): Fast schon Pflicht waren die beiden HSG-Auftakterfolg gegen Umstadt/Habitzheim für die HSG, mindestens fünf Siege in acht Partien sind laut Coach Spandau für den Klassenerhalt nötig. Mit der Spielgemeinschaft aus Südhessen gastiert nun der Tabellenzweite am Sonntag in Launsbach, der zum Start 3:1 Punkte einfahren konnte.

Ob der Tabellenposition und der Qualität des Gegners erwartet Wettenbergs Trainer eine schwere Aufgabe. »Das ist natürlich wieder ein extrem wichtiges Spiel für uns gegen einen sehr starken Gegner. Marc Teuner ist noch kurzfristig von Dotzheim gewechselt, Rückraumspieler Eric Schäffter stieß aus Bieberau hinzu, zudem müssen wir den top Linksaußen Timo Treiber in den Griff bekommen. Aber wir sind heiß auf solche Gegner und werden uns gut darauf einstellen«, so Spandau.

Der Trainer kann bis auf seine Langzeitausfälle auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.

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