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Agels schöne Bescherung

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Münchholzhausen (mol). Dennis Agel hat sich und seiner HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III in der Männerhandball-Landesliga Mitte ein vorweihnachtliches Geschenk bereitet. Trotz einer starken Leistung bis in die Schlussphase hinein schien die Partie des Aufsteigers beim 22:24-Rückstand gegen Tabellenführer Eintracht Wiesbaden eine Minute vor dem Ende verloren, doch den Grün-Weißen gelangen noch zwei Ballgewinne, die der Kreisläufer in Tore ummünzte und den Gastgebern ein 24:

24 (11:13) bescherte.

Dutenhofen/M. III - Eintr. Wiesbaden 24:24

»Es war wirklich kein Vergleich zu unseren letzten Auswärtsspielen. Wir haben große Moral bewiesen und bis zur letzten Sekunde gekämpft. Trotz der Ausfälle von gleich vier Stammspielern haben wir in der Abwehr ein richtig starkes Spiel abgeliefert, Flo Gümbel hat zwischen den Pfosten zudem richtig toll gehalten«, war HSG-Trainer Torben Wegner stolz auf seine Mannschaft.

Lange Zeit sah es sogar nach mehr aus, denn nach einer bärenstarken Anfangsphase lag Dutenhofen nach einer guten Viertelstunde mit 7:3 (16., Lukas Wallwaey) in Führung. Da die Schiedsrichter der Wegner-Sieben aber nicht wohlgesonnen waren, kamen die Wiesbadener zurück (8:8, 25.) und lagen zur Pause dann sogar mit 13:11 in Führung.

Doch die Moral der HSG stimmte, in Hälfte zwei waren die Grün-Weißen beim 15:15 (36.) und 18:18 (45.) wieder voll im Spiel. Und nach der 22:20-Führung (52.) sah es sogar nach einem Heimsieg aus, ehe acht torlose Minuten die Partie kippen ließen. Beim 24:22 lag Wiesbaden vorne und war rund eine Minute vor dem Ende in Ballbesitz. Eine Parade Gümbels und ein Tor Agels aus gut elf Metern ließen die Gastgeber nochmal herankommen (23:24, 59:30 Minuten). Und weil der HSG-Keeper im folgenden Angriff abermals parierte, setzte Agel zu einen Gegenstoß an und die Kugel praktisch mit dem Abpfiff zum umjubelten 24:24 in die Maschen.

Dutenhofen/Münchholzhausen: Gümbel, Weber - Julian Wallwaey (5/1), Kinzenbach (1), Hahnfeld, Tizian Weimer (4), Lukas Wallwaey (5), Justus Weimer, Loh, Kaiser (3), Müller (1), Agel (5), Berger, Rompf.

Wiesbaden: Rausch - Kirchmeier (1), Hermsen (4), Walter (1), Matejka (1), Jentsch, Seiwert (4/1), Moos (3), Krist, Henkelmann (9/3), Schwab (1).

Schiedsrichter: Becker/Sämann (Nied) - Zuschauer: 120 - Zeitstrafen: drei (Kinzenbach, Müller, Berger) - drei (Filipovic zwei, Seiwert) - Siebenmeter: 3/1 - 4/4.

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