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3:2:1 als Erfolgsformel

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Londorf (mol). Nach deutlichen Startschwierigkeiten ist die HSG Lumdatal ihrer Favoritenrolle in der Männerhandball-Landesliga Mitte gerecht geworden und hat den 13. Saisonsieg im 15. Spiel gefeiert.

HSG Lumdatal - HSG Dutenhofen III 29:20

Aufsteiger HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III hatte in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich eine Drei-Tore-Führung herausgeworfen, war aber beim Pausen-10:16 bereits klar auf der Verliererstraße. Am Ende musste sich das Team von Torben Wegner beim Liga-Topteam mit 20:29 geschlagen geben.

»Mit der Leistung der Mannschaft bin ich wirklich zufrieden. Wir haben uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben, im gebundenen Spiel richtig stark gedeckt und uns in der Abwehr aufgerieben. Dadurch hat uns leider die Konzentration und die Kraft für den Angriff gefehlt. Da hatten wir doch einige Fehlwürfe und Fehlpässe zu viel und haben Lumdatal zu Gegenstößen eingeladen. Zudem haben wir leider auch keinen Pfiff der Unparteiischen bekommen, das hat sogar Lumdatals Trainer bestätigt«, resümierte Dutenhofens Coach Wegner.

Den besseren Start erwischten in Londorf zunächst aber ganz klar die Grün-Weißen, die eine starke Anfangsphase aufs Parkett legten. Luca Kaiser traf nach fünf Minuten zur 4:2-Führung, die die Gäste bis zur zwölften Minute sogar noch ausbauen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatte Lukas Loh auf 7:4 erhöht.

Doch die Lumdataler zeigten nun ihre Klasse und ließen nach einer Deckungsumstellung in den kommenden sieben Minuten keinen Treffer zu. Dank eines 5:0-Laufes, abgeschlossen durch Lorenz Heß, lagen die Gastgeber beim 9:7 (19.) bereits in Führung und bauten den Vorsprung nach dem 12:10 (25.) schon in den Minuten vor der Pause vorentscheidend auf 16:10 aus.

Nachdem die Schuchmann-Sieben auch besser in Hälfte zwei gestartet war und durch Max Kühns Doppelpack auf 20:12 (37.) erhöht hatte, war die Entscheidung früh gefallen. Zwar verkaufte sich Dutenhofen in der Folge teuer und ließ die Gastgeber nicht weiter enteilen, näher als auf sechs Tore (15:21, 42., 16:22, 44.) kamen die Gäste aber nicht mehr heran.

Gute Auszeit

Nach einer Auszeit zog Lumdatal nochmal an und machte durch drei Treffer in Folge (25:16, 52.) endgültig alles klar. »Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, haben offensiv zu viele Fehler gemacht und haben in der Abwehr keinen Zugriff bekommen. Nach dem Rückstand war die Umstellung auf eine 3:2:1-Variante der Schlüssel, dadurch kamen wir zu Ballgewinnen und ins Tempo. Nach der Pause haben wir viele freie Würfe liegen lassen, hatten das Spiel aber dank starker Abwehr- und Torhüterleistung im Griff und haben verdient gewonnen«, bilanzierte Lumdatals Trainer Eike Schuchmann.

Lumdatal: Kaiser, Schneider - Kühn (3), Henke, von Bierbrauer, Rein (1), Mohr (6), Schlapp (2), Hofmann (2), Kern (3), Ziegler (1), Köhler (6), Heß (5/2), Vogel.

Dutenhofen/Münchholzhausen: Gümbel, Kraft - Julian Wallwaey (3/1), Kinzenbach (3/2), Hahnfeld, Mühlhans, Luca Weimer (1), Justus Weimer (1), Loh (2), Kaiser (2), Agel (5), Schaus, Höhn (3).

Schiedsrichter: Gölzer/Rossmeier (Eddersheim/Oberursel) - Zuschauer: 150 - Zeitstrafen: keine - vier (Loh drei, Rote Karte, 55., Kaiser) - Siebenmeter: 3/2 - 4/3.

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