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Altay trifft beim Befreiungsschlag

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Gießen (mwi). Der TSG Wieseck gelang am letzten Spieltag vor der Winterpause mit einem knappen 1:0-Erfolg bei der SG Rot-Weiss Frankfurt der zweite Saisonsieg. Mit seinem Treffer nach gut einer Stunde avancierte Ali Kemal Altay zum Mann des Spiels. Durch den Auswärtserfolg ließ die TSG den SV Sandhausen in der Tabelle hinter sich und überwintert somit auf dem 12.

Tabellenplatz.

SG Rot-Weiss Frankfurt - TSG Wieseck 0:1 (0:0): Aufgrund der komfortableren Ausgangslage gingen die Platzherren das Spiel sichtlich entspannt an und überließen der TSG Wieseck überwiegend den Ball. Während die Schützlinge des Trainerduos Ghoulla/Stawitzki zwar die Spielkontrolle innehatten, sich aber nur selten in den gefährlichen Räumen bewegten, kamen die Mainstädter nach zwei Ballgewinnen zu ihren ersten Gelegenheiten. Dabei scheiterte die Spielgemeinschaft zunächst knapp aus aussichtsreicher Position, ehe Ranel Hümmer seine Farben vor dem Rückstand bewahrte. Im Anschluss an einen Eckstoß hatte Mussie Beraky die Möglichkeit, die Wiesecker in Führung zu bringen. Doch sein Kopfball verfehlte das Frankfurter Tor ebenso knapp, wie Christian Prenajs Abschluss aus dem Rückraum.

Auch nach dem Pausentee änderte sich am engen Spielgeschehen nicht viel. Weiterhin besaßen die Gießener Vorstädter deutliche Feldvorteile, blieben bei Gegenstößen der Rot-Weißen jedoch verwundbar. Abermals gehörten die ersten Torraumszenen den Frankfurtern, doch abermals fanden sie ihren Meister in Hümmer. Wie bereits im ersten Durchgang benötigte die Elf aus Mittelhessen Zeit, bis sich Möglichkeiten ergaben. Am Ende einer schönen Ballstafette gab Rechtsverteidiger Tyler Patterson den Ball lang in den Strafraum und fand Ali Altay, der mit einer Drehung einen Verteidiger stehen ließ, um aus kurzer Distanz zur vielumjubelten Führung abzuschließen (61.). Anschließend verstärkte die TSG ihre Defensive, während die SG nun mehr Druck aufbaute. Aber erst bei einem Eckstoß in der Nachspielzeit befürchteten die Wiesecker Verantwortlichen das Schlimmste, doch Prenaj kratzte den Ball mit großem Einsatz noch von der Linie. Nabil Ghoulla zeigte sich im Anschluss erleichtert, dass das »Deja-Vu von letzter Woche«, der Gegentreffer in der Nachspielzeit, abgewendet wurde. Zudem sah er ein »enges uns spannendes Spiel« mit einem Ausgang, der »sehr, sehr glücklich« mache. Mit zehn Punkten sieht Ghoulla die TSG gut gewappnet für die Rückrunde: »Wir müssen nicht mehr das Unmögliche möglich machen«.

Aufstellung: Hümmer, Prenaj, Patterson, Hounkpati (29. Sejfic), Miftari, Koc, Nazari (55. Paunovic), Altay, Kalberlah, Haynes, Beraky

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