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Altbekannter Neuanfang

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Von: Thomas Wißner

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Das Tor zum Sportplatz in Allendorf/Lahn ist geöffnet - für den Neustart. Foto: Wißner © Wißner

Gießen (twi). Einen Neuanfang mit Trainer Steffen Binz gibt es beim TSV Allendorf/Lahn. Das teilten die beiden Fußball-Abteilungsleiter Denis Eisner und Lukas Herrmann zum Rückzug der Mannschaft aus der Kreisliga A Gießen mit. »Besonders bedauerlich dabei ist, dass im Umfeld in den letzten Jahren wieder einiges passiert ist und etliche TSV-Anhänger und Ehrenamtliche viel Herzblut, Leidenschaft und Engagement miteingebracht haben, um den TSV gut aufzustellen und dahin gebracht haben, wo er heute ist.

Der Kader war, in Abstimmung mit dem Trainerteam, vor Saisonbeginn breit genug aufgestellt, um eine sportlich erfolgreiche Saison spielen zu können. Da aber einige Spieler sehr unzuverlässig agiert haben, was nicht absehbar war, und immer wieder verletzungsbedingte und persönliche Ausfälle zu kompensieren waren, ist es aus Sicht des TSV leider nicht mehr möglich, dauerhaft einen 11-Mann-Kader zu stellen«, erläutern die Abteilungsleiter in ihrer Stellungnahme. Einher mit dem Rückzug der Mannschaft erfolgte die Verabschiedung des Trainerteams Martin Mülln und Alessandro Prestigiacomo. »Wir bedanken uns bei beiden für die geleistete Arbeit und die Zusammenarbeit«. Mit der Stellungnahme soll auch allen Spekulationen Einhalt geboten werden, dass es möglicherweise nicht weitergehe. Der Verein habe sich nach dem Rückzug für einen Neustart in der B-Liga Gießen ausgesprochen. »Erfreulicherweise konnten einige Spieler für den Neuaufbau gewonnen werden, um den Kader der weiterhin bestehenden 2. Mannschaft in der Breite noch besser aufzustellen. Neben dieser sportlichen Umstrukturierung gibt es auch erfreuliche Nachrichten im Trainerteam. So begrüßen wir mit Steffen Binz ein beim TSV altbekanntes Gesicht, der mit den Spielern der 2. Mannschaft nun aus der B-Liga einen Neubeginn starten will. Gemeinsam mit dem bisherigen Trainer Alexander Weber bilden sie das neue Trainergespann, mit dem wir zuversichtlich in eine Neuausrichtung des Fußballs in Allendorf/Lahn blicken«, schreiben Eisner und Herrmann.

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