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Alte und sehr alte Spieler feiern Bezirksoberliga-Titel

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Gießen (red). Kleiner Kader, große Leistung: Die Bezirksoberliga-Volleyballer des USC Gießen III haben die Saison am vergangenen Wochenende mit einem 3:0-Sieg bei SK Driedorf beendet. Mit 15 Siegen in 16 Spielen sicherte sich das Team um Spielertrainer Dirk Schneider im zweiten Anlauf den Meistertitel. Schon in der vergangenen Saison waren die Gießener auf Meisterkurs gewesen, ehe die Runde coronabedingt ohne Wertung abgebrochen wurde.

Diesmal wurden alle Partien ausgetragen.

Ob der Bezirksoberliga-Meister das Aufstiegsrecht in die Landesliga wahrnehmen wird, ist noch offen. Das Problem: der kleine Kader. Der hatte auch in der erfolgreichen Saison immer wieder für Probleme gesorgt. Zumal noch einige Ausfälle dazukamen. Vor einigen Wochen verletzte sich auch noch Außenangreifer Christian Euler-Becker am Knie und wird lange Zeit ausfallen, während Benjamin Riecke in der kompletten Saison verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte. Die »Dritte« des USC wird sich für die kommenden Aufgaben noch einige Mitstreiter suchen müssen.

Das Schneider-Team besteht aus alten und sehr alten Spielern, die allerdings allesamt in früheren (besseren) Zeiten hochklassig gespielt haben. Mit dem ehemaligen Zweitliga-Spieler Hannes Hübner hat der USC zudem einen überragenden Diagonalspieler, der, wenn es mal eng wurde, die Big Points setzte. Die einzige Niederlage der Saison gab es dann folgerichtig in einem Spiel, in dem Hannes Hübner nicht am Start war: Gegen den TV Salmünster verlor der USC in einer spannende Partie 0:3 (33:35, 15:25, 25:27). Ärgerlich, aber zu verschmerzen.

Die Dominanz zeigt sich auch in der Tabelle: 1. USC Gießen III mit 44, 2. Eintracht Stadtallendorf mit 33 Punkten.

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