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Auch Wettenberg startet

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Zum Saisonstart geht es für die HSG Wettenberg und Katharina Till gegen Hoof/Sand/Wolfhagen. Foto: Bär © Bär

Gießen (mol). Heimspiel-Wochenende für die Oberliga-Handballerinnen. Während die HSG Lumdatal und die HSG Kleenheim-Langgöns nach ihren Auswärtssiegen nun gerne nachlegen wollen, startet die HSG Wettenberg am Samstagabend mit einer Partie in Launsbach in die neue Saison. Aufgrund der ungeraden 13er-Staffel wartet auf die TSG Leihgestern dagegen diesmal ein spielfreies Wochenende.

HSG Lumdatal - SG Kirchhof II (Samstag, 19.30 Uhr, Lumdatalhalle Londorf): Einen herausragenden Start legte die Lumdatalerinnen bei ihrem Comeback in der Liga auf das Parkett der Krifteler Schwarzbachhalle, nach einem 8:11-Rückstand Anfang der zweiten Halbzeit gelang beim stark eingeschätzten TuS noch ein 20:15-Sieg.

Auch die Zweitliga-Reserve ist erfolgreich in die neue Saison gestartet und setzte sich im Schlussspurt noch im Derby gegen Germania Fritzlar II (29:27) durch. »Wir spielen zuhause und wollen gewinnen. Dafür braucht es aber wie zuletzt eine harte und aggressive Abwehrleistung. Im Angriff müssen wir uns im Umschaltspiel steigern und die Fehlerzahl im Tempo- und im gebundenen Spiel verbessern«, so Köhler, der aber vor den Nordhessinnen warnt. »Sie haben viele junge und gut ausgebildete Spielerinnen, vor denen wir aufpassen müssen. Stellvertretend nenne ich hier Mittelspielerin Katharina Koltschenko, auf die wir uns voll fokussieren und die wir in den Griff bekommen müssen.«

Nober-Team auf Revanche aus

HSG Wettenberg - HSG Hoof/Sand/Wolfhg. (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Gleiberger Land): Spielfrei zum Saisonauftakt steigen die Wettenbergerinnen nun mit einem Heimspiel in die neue Saison ein. In der Vorsaison entführten die Nordhessen beim 28:26 die Punkte aus Launsbach, diesmal soll sich das ändern. »Wir freuen uns, dass die Saison endlich losgeht, und wollen alles daran setzen, den Auftakt zu gewinnen. Wichtig wird sein, dass wir uns mit unserer neuformierten Mannschaft schnell einfinden, in der Deckung stabil stehen, im Angriff konzentriert Chancen herausspielen und diese auch konsequent nutzen«, blickt Kai Nober auf die Partie gegen die Dreier-HSG Voraus.

Personell sind noch ein paar Fragezeichen offen, da sich die eine oder andere Spielerin noch mit leichten Erkrankungen herumschlägt. Daher befindet sich Nober im Austausch mit der Landesliga-Mannschaft, der Kader wird sich daher erst kurzfristig zusammenfügen.

HSG Kleenheim-Langgöns - HSG Weiterstadt/Braunsht./Worfd. (Samstag, 20 Uhr, Weidigsporthalle Oberkleen): Eine schwere erste Heimaufgabe wartet auf die Saul-Sieben, denn mit einer makellosen Meisterrunde (sechs Spiele, sechs Siege) sicherte die Dreier-Spielgemeinschaft aus Südhessen in der Vorsaison die Vizemeisterschaft. Da die Kleebachtalerinnen neu in der Liga sind, ist die Informationslage über den kommenden Gegner dünn. »Daher gilt umso mehr, dass wir auf uns schauen. Das Ziel für das Wochenende ist es, das Tempospiel zu verbessern und so an die Leistungen der Vorbereitung anzuknüpfen. Im Positionsangriff ist Weiterstadt eher schwierig zu bespielen«, glaubt der HSG-Coach, der anfügt: »Heimspiel ist Heimspiel, da steht die Palastverteidigung im Mittelpunkt«.

Sorgen bereiten Saul die Erkältungen einiger Spielerinnen, sodass der SGK-Trainer hofft, dass diese nicht schlimmer werden und zu Ausfällen führen.

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