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Auf der Suche nach Konstanz

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Waldgirmes (rma). Schafft es Fußball-Hessenligist SC Waldgirmes, beginnend mit dem Heimspiel am heutigen Samstag (14.30 Uhr) gegen den FC Hanau 93, endlich Konstanz in seine Ergebnisse zu bringen?

SC Waldgirmes - 1. FC Hanau (Sa., 14.30 Uhr)

Denn positiven Ergebnissen lassen die Lahnauer in dieser Saison zu schnell und oft schlechtere Resultate folgen. In den bisherigen 17 Saisonpartien schaffte es der SC nie, zweimal in Folge zu gewinnen. Was möglicherweise auch damit zusammenhängt, dass die Waldgirmeser seit nunmehr neun Partien nicht mehr »zu Null« spielten. »Ein Stück weit ist es wie verhext. Beim Sieg gegen Eddersheim machen wir ein richtig gutes Spiel und letzte Woche fallen uns acht Leute beim 1:3 in Baunatal aus. Wir kriegen dann die Räume für den Gegner nicht eng genug«, erklärt SC-Trainer Mario Schappert. Am Samstag kreuzt mit dem 1. FC Hanau einer der schwersten Gegner auf, die man in der Hessenliga bekommen kann. Die ökonomische Spielweise von Hessens ältestem Fußballverein verdeutlicht die Auswärtsbilanz: In acht Partien in der Fremde lautet das Torverhältnis gerade einmal 10:8, aber genau damit holten die Südhessen stattliche 16 (!) Zähler. Kreso Ljubicic, 34-jähriger Spielertrainer der »93er« und geborener Hanauer mit kroatischen Wurzeln, schart eine Klassetruppe um sich. Und genau gegen diese fallen den Waldgirmesern die Angreifer Lucas Hartmann, Robin Fürbeth und Maximilian Wiessner aus. Fraglich ist das Mitwirken von Max Schneider, Lukas Fries und Kevin Bartheld.

Droht den Lahnauern angesichts der Stärke des Rangvierten und der eigenen personellen Probleme gar eine herbe Klatsche? »Da bin ich überhaupt nicht so pessimistisch. »Wir werden versuchen, uns regelrecht an Hanau abzuarbeiten. Und wir wollen dann, wenn der FC mal wieder über 25 Stationen kombiniert, den Moment erkennen, in dem wir den Ball brauchen, um daraus etwas zu machen. Die wollen vieles spielerisch lösen und da müssen wir drauf sein«, fordert Schappert, der seinen Jungs vertraut. Gut trifft es sich immerhin, dass Torjäger Felix Erben wieder an Bord ist. Eventuell rückt Javier Recio-Perez, der seine Sache in der SC-Verbandsligaelf zuletzt prima machte, als Alternative für den Angriff in den Kader.

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