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Auf Korbebbe folgt souveräne Schlussphase

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Gießen (cnf). Lich Basketball behält den Aufstieg weiterhin fest im Auge: Die Brauereistadt-Korbjäger setzten sich am Sonntag auch gegen die DJK Nieder-Olm durch. Der heimische Spitzenreiter der 2. Basketball-Regionalliga Südwest (Nord) triumphierte in eigener Halle mit 99:74.

Lich Basketball - DJK Nieder-Olm 99:74

So deutlich der 16. Sieg im 17. Pflichtspiel letztendlich daherkam: Zu Beginn der Begegnung hatten die Hausherren noch mächtig Sand im Getriebe. »Ich hatte die Spieler eigentlich ganz gut eingestimmt - aber irgendwie ist dann das genaue Gegenteil von dem, was wir uns vorgenommen hatten, eingetreten«, blickte LB-Headcoach Viktor Klassen nach dem Abpfiff auf die schwierige Anfangsphase des Duells zurück.

Ganz zu Beginn des Spiels glückte Lich ein Punkt, im Anschluss machte sich aber eine rund siebenminütige Korb-Ebbe im Siel des Klassen-Teams bemerkbar. Nieder-Olm, angeführt von Waldemar Nap, nutzte im Gegenzug die Gunst der Stunde und eilte nach und nach davon. Bis zum Ende des ersten Viertels (12:28, 10.) hatten die Gäste bereits eine komfortable Führung inne. »Wir hatten offensiv ganz gut gespielt, wir haben aber einfach nichts getroffen. Wir waren noch gar nicht richtig da und waren auch zu nachlässig in der Verteidigung«, kommentierte Viktor Klassen.

Nach einer taktischen Umstellung in der Defensive, lief es für die Korbjäger von der Wetter runder, insbesondere DJK-Leistungsträger Nap hatte man ab dem zweiten Durchgang deutlich besser im Griff (44:44, 20.).

Im dritten Quarter legte Lich sogar noch eine Schippe drauf. In der 26. Minute trat schließlich Felix Schweizer in Erscheinung und versenkte hintereinander zwei Drei-Punkte-Würfe und einen Fastbreak-Dunking - und brachte somit auch die Halle zum Beben. Bis zur 30. Minute sicherte sich das LB-Team einen 74:63-Vorsprung.

Nieder-Olm brachte im letzten Quarter keine nennenswerte Gegenwehr mehr auf, sodass die Gastgeber ihren Vorteil souverän über die Ziellinie brachten. »Drei Viertel lang waren wir auf jeden Fall die verdienten Sieger. Ich musste meine Spieler nach dem ersten Viertel eben nur erstmal erreichen. Lob aber am Ende an die Jungs, dass sie es dann doch noch so umgesetzt haben«, freute sich Viktor Klassen.

Lich Basketball: Jakob 6, Keller 2, Hungenberg 6, Wagner 10, Ribbecke 23, Hoxallari 8, Bölke 17, Roith 10, Schweizer 14, Pompalla 3.

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