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Auf viele Systemwechsel einstellen

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Es gilt, den Bock mal wieder umzustoßen. Fast sechs Jahre (am 16. November 2016 hieß es 28:25) ist es nun schon her, dass die HSG Wetzlar zum bislang letzten Mal ein Derby in der Handball-Bundesliga in der Kasseler Rothenbach-Halle für sich entscheiden konnte. Das Duell am Sonntag (16.05 Uhr) gegen die gastgebende MT Melsungen ist eines mit einem erneut früh in der Runde schwächelnden Kontrahenten.

4:10 Punkte hat das Team von Coach Roberto Garcia Parrondo bislang zu Buche stehen - trotz der Umkrempelung des Kaders in diesem Sommer sicher wieder nicht das, was sich die MT-Verantwortlichen um Hauptsponsorin Barbara Braun-Lüdicke vorgestellt hatten. Am Mittwoch im DHB-Pokal zeigten Kai Häfner und Co. ihr besseres Gesicht und siegten in Erlangen mit 34:30. »Jetzt wollten wir nachlegen«, hofft Neu-Geschäftsführer Michael Allendorf. Nachlegen wollen aber auch die Wetzlarer, deren Trainer ungeachtet des einen Punkt besser dastehenden eigenen Clubs um die Schwere der Aufgabe weiß: »Wir müssen uns auf ganz viele Melsunger Systemwechsel einstellen. Parrondo wechselt gefühlt alle fünf bis zehn Minuten nicht nur die Besetzung, sondern auch das System. Wir werden alles präsentieren müssen, was wir haben, sind gut drauf und haben Bock aufs Derby«, freut sich Ben Matschke auf das neuerliche Kräftemessen mit den Nordhessen. (vsch)

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