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Aufsteiger Gießener SV III feiert Herbstmeisterschaft

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Gießen (ral). Geht da vielleicht noch was in der Rückrunde? Erstmals mit seiner Nummer eins holte der NSC Watzenborn-Steinberg II seinen zweiten Verbandsliga-Zähler (8:8 in Fulda). Nichts anbrennen ließ der Tabellenführer Gießener SV III bei Salmünster II, mit dem sich die GSVler den Herbstmeistertitel sicherten. Gleich doppelt im Einsatz am vergangenen Wochenende war der PSV Gießen.

TTC Fulda-Maberzell III - NSC Watzenborn-Steinberg II 8:8: Der NSC bot nur fünf Akteure auf, darunter erstmals Dennis Grötzsch. Dieser führte sich an der Seite von Kevin-Falco Krendl gut ein (3:1), Felix Stallmach/Martin Richter punkteten ebenfalls (3:0), Doppel drei ging kampflos an die Gastgeber.

Im ersten Einzeldurchgang endeten alle drei Paarkreuze ausgeglichen. Nach Stallmachs Fünfsatzniederlage blieb Grötzsch ohne Satzverlust. Richter setzte sich in fünf Sätzen durch, Krendl unterlag im Entscheidungssatz. Commerscheidt sicherte den 5:4-Zwischenstand. Dann unterlag Grötzsch im Spitzeneinzel in fünf Sätzen, es folgte eine Viersatzniederlage von Stallmach. Krendl glich mit einem 3:0 aus. Richter gab sein Match nach 2:0-Satzführung noch aus der Hand. Commerscheidt behielt auch in seinem zweiten Einzel die Nerven (3:1), Stallmach/Richter setzten sich im Entscheidungsdoppel ebenin vier Sätzen durch.

TTC Salmünster II - Gießener SV III 2:9: Cyrill Menner/Jürgen Boldt, Luis Frettlöh/Lukas Rimkus und Christian Schmirler/Tobias Steinbrenner sorgten für eine 3:0-Führung. Aufgeben wollte sich der Tabellenvorletzt trotzdem nicht. Menner lag 0:2 nach Sätzen zurück und entging in den Folgesätzen nur knapp einer Niederlage. Auch die Partie von Frettlöh ging über fünf Sätze (3:2), dann musste sich Schmirler geschlagen geben (1:3). Auf den hinteren Positionen gewannen Boldt, Steinbrenner und Rimkus ungefährdet. Im Spitzeneinzel unterlag Frettlöh nach fünf Sätzen, Menner setzte mit einem Viersatzsieg den Schlusspunkt.

PSV SchwG Gießen - TTC Höchst/Nidder 9:6: Alec Metsch/Jannik Bäumler gerieten nach 2:0-Satzführung noch ins Schwitzen (3:2), Tim Birkenhauer/Thomas Geyer unterlagen in drei knappen Sätzen. Arvid Volkmann/Marco Morsch holten die Führung zurück (3:0). Die ersten Einzelpartien im ersten Paarkreuz gingen ohne Satzverlust an Metsch und Birkenhauer, aber nach den Fünfsatzniederlagen von Bäumler und Volkmann waren die Gäste wieder dran.

Nach dem 3:1 von Geyer setzte es für Morsch die dritte Fünfsatzniederlage, es ging mit einem 5:4 der Gastgeber in den zweiten Einzeldurchgang. Hier setzten sich die Gastgeber durch Siege von Metsch (3:1), Birkenhauer (3:0) und Bäumler (3:0) etwas ab, aber nach dem 1:3 von Volkmann und dem 0:3 von Geyer wurde es doch wieder spannend, ehe Morsch für den Siegpunkt sorgte (3:1).

TTG Margretenhaun-Künzell - TSF Heuchelheim 9:4: Zunächst hatten Samuel Preuss/Michel Weiss (3:1) die Viersatzniederlage von Fabian Lenke/Jannik Schaaf ausgeglichen. Mit der Dreisatzniederlage von Christian Bauer/Sayed Hosseini Pour begann dann aber der Zwischenspurt der Gastgeber. Zwei spannende Matches im ersten Paarkreuz endeten mit Fünfsatzniederlagen für Weiss und Preuss. Schaaf blieb ohne Chance (0:3), Lenke brach in Durchgang vier ein (1:3) und mit der Viersatzniederlage von Hosseini Pour war die Führung der Gastgeber vorentscheidend auf 7:1 angewachsen. In der Folge sorgten Bauer, Preuss und Weiss für Resultatsverbesserung, ehe die Viersatzniederlagen von Lenke und Schaaf das Ende der Aufholjagd bedeuteten.

PSV SchwG Gießen - TTC Salmünster I 5:9: Tim Birkenhauer musste passen, so fehlte den Gastgebern ihre Nummer zwei. Alec Metsch/Jannik Bäumler holten den ersten Punkt, die Doppelpartien von Arvid Volkmann/Thomas Geyer und Marco Morsch/Jürgen Fieser wurden dagegen verloren. Metsch und Bäumler siegten im ersten Paarkreuz jeweils in drei Sätzen. Dann übernahmen die Gäste die Kontrolle über die Partie. Geyer gelang noch ein Satzgewinn, die Partien von Volkmann, Morsch und Fieser endeten alle jeweils 0:3. Den zweiten Einzeldurchgang eröffneten die Gießener wieder mit zwei Siegen im ersten Paarkreuz. Weitere blieben in den folgenden Matches aus.

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