1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Aufsteiger setzt sich im Schlussspurt durch

Erstellt:

gispor_0410_lich_041022_4c
Nicht zu stoppen: Aime Mitzkat und die HSG Hungen/Lich bleiben ungeschlagen. Foto: Schepp © Schepp

Gießen (pie). Durchschnaufen war für die TSG Leihgestern II in der Handball-Landesliga der Frauen angesagt. Der Spielplan sah ein freies Wochenende für die Damen von Trainer Florian Rosch vor.

Der TV Hüttenberg behauptete nach dem Auswärtssieg in Griedel die Führung mit 6:o Punkten vor den Spielgemeinschaften aus Hungen/Lich, Kleenheim-Langgöns und Eibelshausen/Ewersbach, die die gleiche Punktzahl aufweisen. Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen reiht sich nach der ersten Niederlage auf Rang sechs ein. Leihgestern liegt auf Platz acht, Wettenberg ist mit drei Niederlagen vorletzter.

HSG Hungen/Lich - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen 30:25 (15:12): Im »Gießener« Derby setzte sich die HSG Hungen/Lich durch. Die Damen von Trainergespann Tim Straßheim/Brian Whisnant gaben von Beginn an den Takt vor. Die Wetzlarerinnen kamen in der letzten Viertelstunde mehrmals bis auf einen Treffer heran. Fehlendes Wurfglück verhinderte jedoch den Ausgleich. Zum Ende hin hatte Hungen/Lich mehr Luft und vergrößerte den Abstand in der ersten und zweiten Welle von 23:22 zum 30:25-Endstand.

Tore Hungen: Richter (2), Mitzkat (6/1), Knoblauch (8), Mulch (2), Schneider (5/4), Rink (2), Emely Nau (4), Greta Nau (1). Tore Dutenhofen/ Münchholzhausen: Otto (11/5), Schoppe (2), Okpara (1), Naumann (1), Walter (3), Weimer (1), Schäfer (4), Hels (2).

HSG Kleenheim-Langgöns II - HSG Goldstein/Schwanheim 32:30 (16:16): Nach ausgeglichener erster Halbzeit legte die HSGKL in der zweiten bis auf 30:23 vor. In der letzten Viertelstunde drehten die Gäste noch einmal auf, doch die Damen von Coach Christian Manderla rettete den Sieg über die Ziellinie.

Tore Kleenheim-Langgöns: Wulf (9/4), Böhm (3), Bretz (1), Wolf (2), Ulm (1), Klug (4), Arch (6), Manfraß (2), Knop (4).

SV Seulberg - HSG Wettenberg 41:27 (24:9): Der HSG-Mannschaft von Trainer Michael Chadim gelang es vor allen in der ersten Halbzeit nie, dem Druck des SVS standzuhalten. Erst im zweiten Durchgang spielte die HSG befreiter auf, konnte die hohe Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Tore Wettenberg: Marie Schmidt (1), Hammermann (1), Fischermanns (3), Blumrich (2), Risse (4/1), Katrin Schmidt (2), Frank (1), Franke (1), Krombach (1/1), Ebert (6), Lison (1), Kant (4).

TV Hüttenberg - TSV Griedel 29:18 (14:9): Wie vom Trainergespann Peter Tietböhl/Marc Langenbach vorausgesagt, war vor allem die Abwehr des TVH stark gefordert. Griedel versuchte sein starkes Angriffsspiel durchzuziehen, wurde aber von der Hüttenberger Defensive gut kontrolliert. Beim 5:4 war Griedel das letzte Mal vorn. In der Folge setzte sich Hüttenberg nach und nach ab und erarbeitete sich mit dem Pausenpfiff durch Lisa-Marie Naumann die 14:9-Führung. Der TVH kam gut in die zweite Hälfte und erhöhte in der 36. Minute durch Alina Rüspeler auf 18:11. Beim 27:17 erzielte Louisa-Marie Andermann gar die Zehn-Tore-Führung. »Im Angriff müssen wir trotz des klaren Sieges abgeklärte werden«, fand Tietböhl einen Kritikpunkt, verteilte aber im gleichen Zug auch Lob. »Kompliment an das Team, das die drei angeschlagenen Spielerinnen Lisa und Ida Tietböhl und Torhüterin Marieke Wallwaey gut kompensiert hat.«

Tore Hüttenberg: Rüspeler (2), Seipp (1), Naumann (4/1), Happel (5), Fischer (2), Löffler (1), Andermann (1), Saul (5/2), Braun (7).

Auch interessant