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Die TSF Heuchelheim mit (hintere Reihe von links): Luca Baier, Nils Schmidt, Pascal Remus, Felix Lau, Kevin Kießwetter, Kilian Mandler, Finn Hörr. Mittlere Reihe von links: Michael Rohde, Sebastian Umsonst, Nico Lotz, Malte Simon, Janik Groß, Moritz Riedel, Trainer Daniel Marx, Trainer Yannik Pauly. Vordere Reihe von links: Noel Mehari, Daniel Mengeler, Kevin Kaus, Lucas Schmitz, Dorian Balser, Hannes Euler, Gabriel Jacob, Davon Angelo Ferdek. Es fehlen: Sebastian Auriga, Jonah Buß, Lukas Glöckner, Lorenz Krah, Tim Kreiling, Leon Mattig, Nico Städele, Julian Weiser. Foto: Tim Balser

Gruppenliga

Augen nach oben

TSF Heuchelheim wollen Ausfällen trotzen / Turn- und Sportfreunde mit vergangener Saison zufrieden

Heuchelheim . Auf Platz vier abonniert waren im Laufe der gesamten letzten Rückrunde in der Gruppenliga Gießen/Marburg die Turn- und Sportfreunde aus Heuchelheim, die damit von den Vertretern des Gießener Sportkreises ganz klar am besten abschnitten und hinter den Liga-Dominatoren VfL Biedenkopf, SSC Juno Burg und FC Burgsolms »best oft the rest« waren. Und wenn es nach dem Wunsch des Trainerteams Daniel Marx und Yannik Pauly geht, so soll es für die Weiß-Blauen auch in der kommenden Saison in diese Tabellenregionen gehen.

»Wir können mit der letzten Saison alles in allem zufrieden sein. Die Top Drei haben über weite Strecken wirklich eine bärenstarke Saison gespielt und fast nichts liegenlassen. Daher ist es schon stark, dass wir uns dann vor allen anderen direkt dahinter platzieren konnten. Und natürlich ist es auch für die kommende Saison das Ziel, im oberen Tabellendrittel zu landen«, so TSF-Coach Pauly.

Dieser zieht nach der Vorbereitung allerdings ein durchwachsenes Fazit. Nur kurz war die Pause nach der »Mammut-Saison 2021/22«, die fast bis Mitte Juni ging. Neben krankheitsbedingten Ausfällen und Urlaubern reihten sich aber auch schon die ersten Verletzungen ein, wobei es sich aber nicht um »klassische Fußballverletzungen« wie vielleicht zu erwartende muskuläre Geschichten handelte. »Da waren Bänderrisse dabei oder eine Handverletzung, da war wirklich schon viel Pech dabei. Teilweise standen von den 26 Spielern des Kaders nur 13 zur Verfügung. Daher hätten wir uns sicherlich eine bessere Trainingsbeteiligung gewünscht. Auch bei den Spielen sah es nicht immer gut aus, weshalb die Resultate auch schlecht waren«, spielt Pauly unter anderem auf ein 1:7 gegen den Verbandsligisten SF/BG Marburg oder das 2:6 gegen die U23 des SC Waldgirmes an. Vor allem die hohe Zahl der Gegentore gilt es laut TSF-Coach zum Punktspiel der Gruppenliga natürlich deutlich zu reduzieren, auch im letzten Test bei Liga-Kontrahent SpVgg. Leusel setzte es vier Gegentore (1:4).

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich bei den Heuchelheimern diesmal personell recht viel getan. So wurden einige Stammkräfte verabschiedet, neue Kräfte kamen dementsprechend in größerer Zahl hinzu. Daher lag der Fokus in der Vorbereitung vorrangig auf der Integration der Neuen, wofür ein Trainingslager in Blasbach gute Dienste leistete. »In dieser Hinsicht kann ich wirklich nur ein absolut positives Fazit ziehen, die Jungs haben sich schon super in der Mannschaft integriert. Jetzt arbeiten wir natürlich auch verstärkt im taktischen Bereich und daran, dass sie die nötigen Automatismen verinnerlichen. Die Mannschaft ist wirklich gut zusammengerückt, wie lange es aber zu Beginn dauert, bis alles eingespielt ist, wird sich zeigen«, beschreibt Pauly.

Zumal zu Beginn die unangenehme Fahrt zum FC Ederbergland II und im Anschluss gleich drei Heimspiele gegen »Liga-Neulinge« (SG Oberes Edertal, FC Cleeberg, SV Bauerbach) warten. Wenngleich Prognosen immer schwerfallen, ist die Zielsetzung im weiß-blauen Lager klar. »Wir hoffen, dass wir trotz der Ausfälle aktuell direkt konkurrenzfähig sind und wollen natürlich so schnell wie möglich punkten«, weiß Pauly, dass ein guter Saisonstart oftmals vieles erleichtert.

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