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Aus dummen Fehlern lernen

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Gießen (grm). Am Sonntag stehen für die Regionalliga-Basketballerinnen der TSG Wieseck und des TSV Grünberg II jeweils Auswärtsspiele auf dem Programm. Dabei will die TSG beim SV Dreieichenhain den ersten Saisonsieg einfahren, während die Gallusstädterinnen zum Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten Dillingen Diamonds reisen.

SV Dreieichenhain - TSG Wieseck (So., 15 Uhr): »Dreieichenhain scheint noch nicht ganz so im Tritt zu sein wie in der letzten Saison, aber das gilt auch für uns. Personell haben sie im Sommer Federn gelassen, aber dennoch dürfte es ein hartes Spiel werden«, sagt TSG-Coach Florian Quapil über den kommenden Gegner.

Dieser gewann vergangenes Wochenende mit 63:42 beim Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern, wobei Isabelle Stephanblome (15 Punkte) und Carolin Christen (11 Punkte) zweistellig scorten. Weitere wichtige Spielerinnen des SVD sind Centerin Patricia Kulessa und Aufbauspielerin Sandra Wurtinger, die jedoch in Kaiserslautern beide fehlten. »Sie haben eine starke Starting Five, aber sind in der Breite nicht so gut besetzt«, weiß Quapil. Ihm selbst stehen am Sonntag vermutlich acht Spielerinnen zur Verfügung: Miriam Färber fehlt, während Hannah Bubel wieder an Bord ist.

Am Sonntag unterlag man zu Hause Dillingen nur knapp mit 60:66 - eine bittere Pleite, bei der Wieseck auch die Chance zum Sieg hatte. »Ich habe das Spiel nochmal auf Video analysiert. Vieles war besser als in Trier, aber dennoch haben wir dumme Fehler gemacht - gerade in den Schlussminuten. Das lief letzte Saison am Anfang auch so, bis wir es in den Griff bekommen haben«, so Quapil, der vor allem in der Defense einige Ideen für Sonntag ausgetüftelt hat.

Ein Kader mit Fragezeichen

Dillingen Diamonds - TSV Grünberg II (So., 17 Uhr): Mit einem Sieg und einer Niederlage hat die Grünberger »Zweite« einen soliden Saisonstart hingelegt und zeigte auch beim 48:56 gegen den MJC Trier gute Ansätze. Dass Saisonsieg Nummer zwei jedoch am Sonntag beim Tabellenführer folgt, erwartet nicht einmal Coach Steffen Menz: »Dillingen will direkt wieder hoch und ist klar favorisiert. Wir wollen dort ein gutes Spiel zeigen, aber unser Augenmerk im Kampf um den Klassenerhalt liegt auf anderen Gegnern.«

Wie zuletzt ist noch offen, wie der Grünberger Kader aussehen wird: Zu den Stammkräften um Johanna Decher, Jennifer Rasch, Aimée Menz und Katharina Philippi dürften noch jüngere Spielerinnen der Bender Baskets stoßen. Dass letztere am Wochenende selbst zweimal spielen, dürfte dabei ebenso Auswirkungen haben wie die Tatsache, dass gleich mehrere Doppellizenzlerinnen derzeit auf Studienfahrt sind und erst am Freitag zurückkehren. »Wir werden nach dem gemeinsamen Training am Freitag entscheiden, wer wo spielt«, erklärt Menz.

Gegen die Diamonds, bei denen mit Kira Barra und Janna Dauer zwei ehemalige Grünberger Internatsspielerinnen im Kader stehen, hofft Menz auch auf ein besseres Reboundverhalten seines Teams: »Wir haben Trier zu viele zweite, dritte Chancen gelassen und die haben sie genutzt. Da müssen wir aufpassen.«

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