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Ausfall wird gut kompensiert

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Der Einstand nach zwei Jahren Zwangspause ist für die Turner des TV Großen-Linden und TSV Cappel geglückt (v.L.): Caspar Schinke, Anton Rühl, Julius Rinn, Hannes Schmidt, Emirhan Aslan, Jannik Linn, Leander Wollenberg, Jonathan Weber und Vincent Sarges. © Wißner

Linden (twi). Nach zwei Jahren Pause wird in diesem Jahr die Jugendlandesliga Hessen im Kunstturnen erneut ausgetragen. Am vergangenen Wochenende fand bereits der erste von zwei angesetzten Wettkämpfen in Großostheim statt. Sieben gemeldete Mannschaften gingen nach der langen Wettkampfpause an den Start, darunter das Team des TV Großen-Linden, das in diesem Jahr von den Trainingskollegen des TSV Cappel ergänzt wird.

Beide Mannschaften trainieren gemeinsam im Leistungszentrum Wetzlar.

Gleich zu Beginn verletzte sich Jonathan Weber beim Einturnen und stand für den kompletten Wettkampf nicht mehr zur Verfügung. Dennoch zeigte das Team aus Großen-Linden am Barren sehr solide und saubere Übungen und wurden mit guten Wertungen belohnt. Durch den Ausfall von Weber konnten am Reck aber nur drei statt vier Turner eingesetzt werden, womit keine Streichwertung möglich war. Souverän meisterten Julius Rinn, Vincent Sarges und Emirhan Aslan das Gerät, wobei hier dringend Verstärkung aus den eigenen Reihen erforderlich ist.

Überzeugend am Pauschenpferd

Der Boden gehört nach wie vor zu den starken Geräten des Teams. Caspar Schinke, Anton Rühl, Leander Wollenberg, Emirhan Aslan und Julius Rinn bestätigten ihre guten Trainingsleistungen. Am Zittergerät, dem Pauschenpferd, überzeugten Hannes Schmidt, Emirhan Aslan, Leander Wollenberg und Julius Rinn mit ihren Übungen. Lediglich Jannik Linn musste das Gerät verlassen und konnte seine Trainingsleistung nicht bestätigen. Auch an den Ringen konnte der Ausfall von Jonathan Weber gut kompensiert werden. Sauber wurden die Übungsteile präsentiert, was dann auch die Wertungen wiederspiegelten. Mit dem Sprung wurde der Wettkampf beendet. Hier wurden sichere Handstützüberschläge gezeigt, was bis zum nächsten Wettkampf durch höherwertigere Sprünge korrigiert werden soll.

Im Ergebnis waren die Turner wie auch die beiden Trainer Martin Weber und Michael Jansen mit den dargebotenen Leistungen zufrieden. In den kommenden Wochen sollen die Übungen gefestigt und die Wertigkeit erhöht werden. Mit einem guten fünften Platz wird das Team am 30. April zum nächsten Wettkampf nach Hösbach fahren.

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