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Ausrufezeichen zum Abschied

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Londorf (mol). Die HSG Lumdatal hat dem Tabellenführer der Klassenverbleibsrunde der Dritten Frauenhandball-Liga einen großen Kampf geliefert und sich nach einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei noch einen verdienten Punkt gesichert.

HSG Lumdatal - Recklinghausen 23:23

Allerdings reichte das 23:23 (10:13) gegen den PSV Recklinghausen nicht aus, um die Hoffnungen auf den Klassenerhalt noch am Leben zu erhalten. Daher müssen die Gastgeberinnen in der nächsten Spielzeit wieder in der Oberliga Hessen antreten.

»Alles in allem würde ich schon sagen, dass dieser Punkt gerecht ist. Recklinghausen war in der ersten Halbzeit besser und konnte viele leichte Tore erzielen, auch weil wir leider einige Fehler produziert haben. In der zweiten Halbzeit waren wir dann das bessere Team, sodass das schon in Ordnung geht. Ich bin zufrieden, denn der PSV ist die stärkste Mannschaft der Staffel, vor allem gegen den Positionsangriff haben wir sehr stark verteidigt«, resümierte HSG-Coach Marcel Köhler nach der Partie.

Im ersten Vergleich in Recklingshausen hatten Lumdatals Damen nur 20 Minuten mithalten können, ehe am Ende noch eine überdeutliche 21:34-Niederlage zu Buche stand. Und auch in der Heimpartie verlief die Anfangsphase absolut ausgeglichen (5:5, 12., 7:7, 17.), ehe sich das Team aus NRW abermals vor dem Wechsel absetzen konnte. Weil die HSG einige Fehler im eigenen Angriff produzierte, die die Gäste zu einfachen Toren nutzen konnten, hieß es nach 30 Minuten 10:13.

Doch diesmal brachen die Lumdataler Damen nicht ein, sondern holten sich durch einen 4:0-Blitzstart in Hälfte zwei sogar schnell die 14:13-Führung (34. Carmie Schneider). Der PSV drehte die Partie dann zwar (17:15, 45.), doch nachdem 17:17 durch Madeleine Müller blieb die Köhler-Sieben auf Augenhöhe, weil die Deckung gut stand und Steffi Schütz dahinter stark parierte.

So ging es über das 20:20 (52.) und 22:22 (57.) in die Schlussphase, in der Nina Hasenkamp Lumdatal mit 23:22 in Führung brachte. Recklinghausen schlug durch Lanz zurück - 23:23 (59.). In den Schlusssekunden bot sich dann beiden Teams noch die Chance auf den Siegtreffer, der aber keinem mehr gelingen sollte.

Lumdatal: Schütz, Olemotz - Sauer (4/2), Schlapp (2), Franziska Müller (1), Mohr, Schneider (4), Schwabauer, Hasenkamp (5), Madeleine Müller (1), Bulling (2), Parma (2), Smajek, Fuhrländer (2).

Recklinghausen: Vietor, Pape - Schmidhuber (4/2), Küppers (1), Klüsener (1), Benthaus (1), Funke, Janz (4/1), Kegelmann, Hovenjürgen (2), Fricke (2), Fagin (2), Stens (6).

Schiedsrichter: Steinebach/Schürhoff (Siegen/Olpe) - Zuschauer: 80 - Zeitstrafen: drei (Sauer, Hasenkamp, Madeleine Müller) - zwei (Klüsener, Hovenjürgen) - Siebenmeter: 3/3 - 5/3.

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