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Außenseiter beim Spitzenreiter

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Von: Rolf Birkhölzer

Gießen (bir). Der Tabellenführer ruft, und die SG Kinzenbach versucht heute (14 Uhr) dem VfB Marburg die erste Saisonniederlage in der Fußball-Verbandsliga Mitte zuzufügen. Entsprechend der Bilanz der Universitätsstädter mit sieben Dreiern und drei Unentschieden scheinen die Kinzenbacher, die es bei einem Spiel weniger auf drei Siege, ein Remis und schon fünf Niederlagen bringen, vor einer ausgesprochen schwierigen Aufgabe zu stehen.

»Nach Statistiken und Saisonverlauf sind die Rollen des Underdogs und des Favoriten klar verteilt. Das ist ein klassisches Beispiel dafür, dass wir nichts zu verlieren haben und der Druck des Gewinnen-Müssens beim VfB liegt«, ist SG-Coach Peter Bätzel entspannt.

VfB Marburg - SG Kinzenbach (Heute, 14 Uhr)

Zuletzt siegte das Marburger Team von Trainer Fabio Eidelwein 2:1 beim SSC Burg auch ohne die Treffer von Guilherme da Silva, der als bester Torschütze des VfB bisher sechsmal getroffen hat. Aber auch sonst ist der VfB personell stark aufgestellt. »Marburg hat sich gezielt und qualitativ gut verstärkt, zum Beispiel mit den Regionalliga-erfahrenen Muhamet Arifi und Matthias Pape von Eintracht Stadtallendorf sowie Mirko Freese aus Fernwald. Und mit Fabio Eidelwein und Assistent André Weinecker haben sie ein qualitativ hochwertiges Trainergespann. Das alles sind deutliche Zeichen dafür, welche Ambitionen der VfB hat«, weiß Bätzel, der allerdings auch klar macht, »dass wir dort auftreten, um das Spiel lange offenzuhalten und vielleicht Punkte zu entführen.«

Hoffnung machen Bätzel »die letzten knappen Ergebnisse der Marburger.« Und auch, dass für sein Team beim 1:4 zuletzt in Zeilsheim »bis zur 70. Minute Zählbares möglich war.«

Die anschließende Spielpause hat die angespannte personelle Situation der SG aber nur wenig verbessert. So fehlen weiterhin die verletzten Emre Yener, Marius Jörg, Laurent Kenne Wa, Yannik Mohr und Pascal Sajonz, und auch Robin Sajonz und Nicolas Anker stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Aufgebot SG Kinzenbach: N. Mohr, Flechtner, Yildirim, Schmidt, Kipper, Purdak, Güngör, J. Alber, Ried, Pantke, Keller, Nicolai, S. Alber, Safar, Akin.

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