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Auswärtssieg und Auswärtsniederlage

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Von: Jan Anders

Gießen (and). Der 13. Spieltag der Hessenliga brachte für die Kegler von Meteor 85 diesmal kein Erfolgserlebnis. War man auf den schönen Bahnen in Wetzlar in der Vergangenheit zumeist als Sieger hervorgegangen, fehlte Mittelhessen diesmal, weiterhin ohne die Langzeitverletzten Stammkräfte Lehnhausen und Becker, am Ende auch das nötige Quäntchen Glück zum dritten Punkt aus der Einzelwertung.

Dem KC 88 Wettenberg glückte dagegen am 13. Spieltag der Hessenliga beim Schlusslicht SKS 9 Fulda der zweite Auswärtssieg der laufenden Saison, damit sollten beim KC jegliche Abstiegssorgen für diese Saison ad acta gelegt werden können.

Hessenliga, 13. Spieltag

KSV Wetzlar - M85 Mittelhessen 5158:5023 (3:0/50:28): Der erste Block war bei Zahlen vom unzufriedenen Rohde (835, 3) und Koerner (854, 8) auf Wetzlarer Seite sowie Michael Buhl (851, 7) und Robert Gellert (845, 4) sehr ausgeglichen. Für eine Top-Zahl fehlte beiden Mittelhessen diesmal aber die Konstanz über alle vier Bahnen. So konnte sich Koerner erst mit den letzten Würfen an die Spitze setzen. Die im Vergleich zur Vorwoche schwächeren Wetzlarer Zahlen konnten nicht voll ausgenutzt werden, zwei Wertungen waren aber immerhin sicher bei sieben Holz Vorsprung für die Gäste.

Kai Bolte scheitert knapp

Ähnlich knapp scheiterte nach gleichmäßigem Spiel Kai Bolte (846, 5) im Mittelblock an Koerners Zahl während René Junge (826, 2) seinen überragenden Volle-Gassen im Räumen nicht die entsprechenden Neuner beim Abräumen folgen ließ.

Da sowohl Schmidt (870, 11) als auch der Ex-Mittelhesse Scheidt (860, 10) mit starkem Schlussspurt eine Schippe drauf legen und alle Gästezahlen knacken konnten, fiel hier die Vorentscheidung zum 3:0 Sieg.

Bei nur 58 Holz Rückstand war das Spiel für den Schlussblock zwar noch nicht entschieden. Für klare Verhältnisse sorgten aber mit persönlicher und Tagesbestleistung Hardt (888,12) sowie Andrick (851, 6), der die meisten Gästezahlen überspielte. Lediglich Rolf Rohrbach (854, 9) vermochte es, da mit konstant gutem Spiel mitzuhalten. Christian Stefan musste sich mit 801 Zählern zufrieden geben.

Durch die glatte Niederlage tauschen Wetzlar und Mittelhessen die Plätze und Meteor verlässt zunächst die Medaillenränge.

SKS 9 Fulda - KC 88 Wettenberg 4521:4587 (0:3/32:46): Die Gastgeber plagten bereits seit vielen Spieltagen Personalprobleme. Demzufolge konnten Zuhause erst drei Punkte eingesammelt werden, womit das Ziel der Wettenberger klar definiert war: Auf den nicht ganz so einfach zu bespielenden Kunststoff-Bahnen in Steinhaus kamen Jan Anders (768/8) und Jörg Schnell (769/9) von Beginn an in Vorteil, auch weil sich Fuldas Jürgen Alt (771/10) und Hubert Hahn (721/2) mit vielen Räumfehlern bessere Ergebnisse verbauten.

Christian Lenz mit Bestleistung

Das Plus der Gäste von 45 Hölzern konnte im mittleren Abschnitt auf über 70 ausgebaut werden, als Wettenbergs Kai Uwe Schnell (786/11) an der Seite von Kai Göbler (760/5) gegen Sabine Farnung (761/6) und Markus Heck (759/4) weitere Wertungen verbuchte.

Auf der ersten Bahn im Schlussblock verkürzten die Gastgeber das Minus vorübergehend auf lediglich 35 Leistungspunkte und es kam auch deshalb Spannung auf, weil Wettenbergs jüngster Akteur Tino Anders (695/1) auf der für ihn ungewohnten Anlage doch viel Lehrgeld zahlen musste. Da aber im Gegensatz dazu Routinier Christian Lenz (809/12) von Bahn zu Bahn stärker wurde und erneut seine aktuelle Topform mit der Tagesbestleistung unter Beweis stellte, vermochten am Ende Roland Wagner (742/3) und Susanne Würz (767/7) eine weitere Niederlage für den osthessischen Gastgeber nicht zu verhindern.

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