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Bändigen der Tiger

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Von: Christian Nemeth

Gießen (cnf). Mittlerweile stehen immerhin zwei Siege auf der Haben-Seite der Basketball Akademie Gießen 46ers in der Tabelle der 1. Regionalliga Südwest. Folgt am Wochenende der nächste Erfolg? Am Samstagnachmittag wird man mehr wissen - dann kreuzen die Lahnstädter am letzten Spieltag der Hinserie die Klingen mit den SV Tigers Tübingen.

BBA Gießen 46ers - SV Tübingen (Sa., 15 Uhr)

»Das Katastrophenspiel müssen wir erstmal noch aufarbeiten«, sagt Akademie-Headcoach Ivica Piljanovic einige Tage nach der desolaten 46:82-Niederlage beim Rangzweiten TV Langen. Viel Zeit und Raum zur Aufarbeitung habe es allerdings in dieser Woche noch nicht gegeben, fügt der Trainer an. Vereinzelt konnte er zwar analysierende Gespräche mit dem einen oder anderen Spieler führen, als Team sei die Reflexion aber aufgrund mehrerer Krankheitsfälle ins Stocken geraten.

Auch mit Blick auf das anstehende Wochenende weiß Piljanovic noch nicht hundertprozentig, welche Kräfte wieder genesen sein werden. Fraglich sind beispielsweise die Einsätze von Christian Mann und Detwan Andrews. Auf der anderen Seite erklärt der Übungsleiter aber auch: »Den Kern haben wir, denke ich. Es wird nun ganz einfach wieder darum gehen, dass wir unser Ding machen und uns nicht zu sehr vom Gegner aus dem Rhythmus bringen lassen.«

Die SV Tigers Tübingen bringen es bis dato auf jeweils sechs Siege und Niederlagen und feierten am letzten Spieltag einen 97:74-Erfolg gegen den MTV Kronberg. Mit von der Partie waren hierbei auch die beiden Tübinger Doppellizenzspieler Miles Osei (13,8 PpS) sowie Bakary Dibba (20,8 PpS), die gemeinsam mit ihrem Teamkollegen Jekbas Beck (15,6 PpS) auch regelmäßig im Dress des ProA-Ligisten Tigers Tübingen unterwegs sind. Da die erste Garde der Baden-Württemberger am Sonnabend den SC Jena empfängt, hofft Piljanovic, dass das genannte Forward-Trio nicht unbedingt mit nach Mittelhessen reisen wird.

»Trotzdem haben die aber auch schon ohne die drei Spieler einige Spiele gewonnen. Das ist ein junges Team, allerdings mit extremen Schwankungen«, sagt Ivica Piljanovic, der in jedem Fall von keinem Selbstläufer ausgeht.

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