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Bayerisches Wochenende

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Warnt vor den kommenden bayerischen Kontrahenten: EC-Coach Harry Lange. Foto: chuc © chuc

Bad Nauheim (wbe). Für den EC Bad Nauheim hat sich die Situation in der Deutschen Eishockey-Liga 2 nach dem letzten Sechs-Punkte-Wochenende deutlich entspannt. »Nach den Siegen in Weißwasser und gegen Dresden konnten wir in dieser Woche in Ruhe auf und neben dem Eis arbeiten. Aber ich habe die Mannschaft deutlich darauf hingewiesen, dass sie weiterhin fokussiert bleiben muss«, sagt EC-Headcoach Harry Lange.

Das gilt natürlich gerade vor den beiden anstehenden Aufgaben an diesem Wochenende.

Nach zuletzt zwei ostdeutschen Kontrahenten haben es die Badestädter diesmal mit zwei bayrischen Mannschaften zu tun. Am Freitag um 19.30 Uhr sind sie bei den Selber Wölfen zu Gast und am Sonntag ab 18.30 Uhr gibt der Neuling Eisbären Regensburg seine Visitenkarte im Colonel-Knight-Stadion ab. Zwei Teams, die aktuell in der Tabelle vor dem EC Bad Nauheim platziert sind.

»Selb ist mit der Mannschaft aus der letzten Spielzeit überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Sie spielen bislang sehr diszipliniert, aber auch deutlich aggressiver als zuletzt in ihrer Aufstiegssaison. Selbst das 3:7 in Ravensburg war zeitweise ein enges Spiel. Wir werden schon eine ähnliche Leistung wie gegen Dresden bringen müssen, wenn wir aus Selb etwas mitnehmen wollen«, sagt Harry Lange.

Der Neuling Eisbären Regensburg hat bislang vor allem durch seine Heimstärke (zehn Punkte aus vier Spielen) überzeugt. Auswärts gab es bislang dagegen deutliche Niederlagen bei den Top-Teams Krefeld und Kassel. Die Eisbären haben mit Devin Williams einen starken Keeper und haben sich zu Saisonbeginn zudem noch mit dem Kanadier Corey Trivino (zuletzt Kassel) als fünften Kontingentspieler verstärkt.

»Für uns wird es darauf ankommen, dass wir physisch richtig dagegenhalten und vor allem geduldig auf unsere Möglichkeiten warten«, gibt Trainer Lange als Devise für beide Begegnungen aus.

In personeller Hinsicht wird sich bei den Bad Nauheimern wenig ändern, »Die Formation wie zuletzt gegen Dresden wird wieder auf dem Eis stehen. Lediglich bei den jungen Spielern könnte es zu einem Tausch zwischen Leo Hafenrichter und Pascal Steck kommen, sodass wir dann mit sechs Verteidigern operieren«, erklärt der Deutsch-Österreicher abschließend.

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