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BBL: 17 Lizenzen ohne Auflagen

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Köln/Gießen (red). Der Lizenzligaausschuss der Basketball Bundesliga (BBL) hatte am Dienstag in Köln die Anträge für die Saison 2022/2023 zu beurteilen - darunter vier Anträge aus der 2. Bundesliga. Unter anderem auch die der noch möglichen sportlichen Aufsteiger Medipolis SC Jena und Rostock Seawolves. Die anderen beiden Halbfinalisten, die Bayer Giants Leverkusen und Tigers Tübingen, hatten keinen Lizenzantrag gestellt.

Den Eisbären Bremerhaven und Römerstrom Gladiators, die zum Stichtag 19. April ihre Unterlagen eingereicht hatten, kann die Lizenz aufgrund der fehlenden sportlichen Qualifikation nicht erteilt werden.

Insgesamt 22 Anträge hatten der Gutachter- und der Lizenzligaausschuss zu prüfen und zu bewerten. Der Bewertung voraus gegangen waren intensive Prüfungen der Lizenzierungsunterlagen in den zurückliegenden Wochen durch den Gutachterausschuss (finanzielle Situation) und der Liga selbst (formale Rahmenbedingungen und Nachwuchs).

Zwei Vereine erhalten die Lizenz mit der Auflage, den Finanzplan 22/23 bis zum 31. Mai nachzubessern. Bei einem Club ist die Lizenzerteilung mit einer auflösenden Bedingung, die bis zum 15. Juni zu erfüllen ist, verbunden.

»Die sehr gute Arbeit der Clubs spiegelt sich hier wieder: 17 Vereine erhalten die Lizenz ohne Auflage oder auflösende Bedingung - eine neue Bestmarke. Dieses Ergebnis ist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden fehlenden Erlöse bemerkenswert«, sagt Thomas Braumann, Vorsitzender BBL-Lizenzligaauschuss.

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