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BBZ Opladen im dritten Versuch

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Nach der bitteren Niederlage gegen die Avides Hurricanes schwört René Spandauw seine Bender Baskets auf die verbleibenden beiden Ligaspiele ein. Foto: imago © imago

Grünberg (grm). Am vorletzten Spieltag der 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord müssen die Bender Baskets Grünberg morgen beim Tabellenführer BBZ Opladen Hawks antreten. Diese Aufgabe wäre für die Baskets schon unter normalen Umständen schwierig, aber aktuell kommen bei der Mannschaft von Coach René Spandauw noch Personalsorgen hinzu. »Samstag waren schon viele krank, aber nun sind noch Isi Meinhart, Nele Weinand und Elisa Dapper dazugekommen«, betont der Niederländer, den es ebenfalls erwischte.

BBZ Opladen - B. B.Grünberg (Samstag, 18.30 Uhr)

Da unter der Woche nur fünf Spielerinnen fit waren, trainierten diese entweder mit der Grünberger Regionalliga-Mannschaft oder individuell.

Unklare Personalsituation

»Du kannst unter diesen Umständen kaum etwas machen, sodass man auch nicht von einer gescheiten Vorbereitung sprechen kann«, betont Spandauw, der in Sachen Personal noch vor einigen Fragezeichen steht. Hoffnung macht jedoch, dass die Grünberger auch im vergangenen Spiel gegen die BG 89 Avides Hurricanes dezimiert waren, aber beim unglücklichen 72:74 bis zum Ende kämpften.

Gegen Opladen traten die Bender Baskets derweil bereits zweimal in dieser Saison an: Im September setzte es eine deutliche 39:80-Pokalpleite in Opladen, wobei die Gallusstädterinnen zu diesem Zeitpunkt nur eine Woche Vorbereitung hinter sich hatten. Anfang Dezember ging es im Ligaspiel in Grünberg hingegen deutlich enger zu, wobei die Hawks auch hier mit 66:59 die Oberhand behielten.

Spandauw warnt vor Romy Bär

Zuletzt musste der Tabellenführer eine deutliche 77:90-Pleite gegen den Herner TC II quittieren, die jedoch weniger dem Können der Herner »Zweiten«, sondern vor allem der massiven Verstärkung durch Bundesliga-Spielerinnen geschuldet war. Können und Talent findet man jedoch auch im Kader der Hawks: Mit Aufbauspielerin Greta Kröger (12,7 Punkte pro Spiel) und Leonie Schütter (15,4 PpS) scoren zwei Spielerinnen im Schnitt zweistellig - ein Wert, den Carlotta Ellenrieder (9,7 PpS, sieben Rebounds pro Spiel) nur knapp verpasst.

Hinzu kommt mit Romy Bär eine 83-fache Nationalspielerin. »Romy ist vielleicht die intelligenteste Spielerin, die ich je trainiert habe. Wenn sie spielt, hast du einen Coach auf dem Feld. Sie muss auch nicht punkten, weil sie die anderen um sich herum besser macht«, lobt Spandauw, der die 35-Jährige von 2007 bis 2010 bei seinem Engagement in Saarlouis trainiert hatte.

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