1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Beeindruckende Bilanz

Erstellt:

Frankenberg/Gießen (uw/uri). 93 Medaillen bei 165 Starts - das ist die eindrucksvolle Bilanz des TV Wetzlar bei den Bezirksmeisterschaften. Die drittletzte Meisterschaft in diesem Jahr führte die Schwimmer und Schwimmerinnen dabei nach Frankenberg. Im dortigen Ederbergland-Hallenbad ermittelte der Bezirk West seine Meister auf der 25m-Bahn. Nur sechs Vereine und Startgemeinschaften hatten 475 Meldungen für 93 Teilnehmer abgegeben.

Am Ende standen 27 Titelträger/innen und 193 Medaillen - davon alleine 108 in Gold - für Wetzlar zu Buche.

Der Gießener Schwimmverein (GSV) war mit 18 Wettkämpfern und Wettkämpferinnen vertreten und schmückte sich mit 38 Bezirkstiteln und 66 Medaillen.

An dessen Benjamin Lucius führt im Jahrgang 2010 kein Weg mehr vorbei. Auch in Frankenberg war er mit fünf Titelgewinnen einer der erfolgreichtsen Schwimmer im GSV-Team. Sein weibliches Pendant im Jahrgang 2010 war erneut Tabitha Pilatz, die ebenfalls fünf Titel für sich verbuchen konnte. Felix Seitz gewann im Jahrgang 2009 ebenfalls fünfmal und komplettierte das Erfolgstrio.

Auf vier Siege kam Lenia Pyrlik (Jg. 2014). Die Brüder Bence (Jg. 2008) und Balint Bettner (Jg. 2007) holten zusammen sieben Titel für Gießen. Wobei der ältere der beiden Brüder als sechsfacher Bezirksmeister deutlich erfolgreicher war. In neuer Bestzeit von 2:28,89 sicherte er sich den ersten Rang über 200m Rücken. Auch über 50m und 100m Rücken stand seine Name ganz oben in der Siegerliste. Bence Bettner gewann in 0:34,73 über 50m Rücken.

Neun Wetzlarer und Wetzlarerinnen wurden darüber hinaus mit dem Pokal für die beste Leistung ihres Jahrgangs ausgezeichnet. Die Bezirksmeister des TV Wetzlar in den unterschiedlichen Disziplinen: Luna Straßheim (Jg 2012/Hüttenberg), Ben Helt (Jg. 2009/Heuchelheim), Clara Connert (Jg. 2007/Dutenhofen), Alexej Sukhov (Jg. 2007/Gießen), Celina Erke (Jg. 2005/Biebertal), Isabell Köhlinger (Jg. 2005/Lahnau), Emma Nikles, (Jg. 2006/Dutenhofen), Sina Neuhaus (Jg. 2009/Dutenhofen), Sophie Neuhaus (Jg. 2012/ Dutenhofen), Clara Tissen (Jg. 2012/Biebertal), Nelia Tissen (Jg. 2014/Biebertal) und Laura link (Jg. 2013,/Lich).

Für Gießen starteten neben den bereits erwähnten bei den Bezirkstitelkämpfen Jan Philipp Bischoff (Jg. 2003) und Lara Brähler (Jg. 2010), die drei Medaillen holte. Gleich drei Bezirkstitel gab es auch für Luca Damm (Jg. 2005), Er gewann über 100m Lagen in 1:09,45. Seine 0:58,80 über 100m Freistil bedeuteten sowohl den Bezirkstitel in seinem Jahrgang als auch Platz zwei in der offenen Wertung. Aya Dernawi (Jg. 2011), Samuel Diner (Jg. 2008) sowie Jule Sophie Kärcher sicherten sich jeweils zwei Titel auf Bezirksebene. Maximilian Engel (Jg. 2009) war der beste Brustschwimmer seines Jahrgangs und gewann alle drei Strecken. Leonie Kohlschütter (2013) holte einen Bezirkstitel. Liam Pyrlik holte sich viermal Platz 2. Dabei sind 0:38,67 über 50m Freistil eine vielversprechende Zeit. Beim 3. Eder Cup des Frankenberger SV waren die Gießener ebenfalls erfolgreich vertreten: Bei 65 Starts brachten die GSVler 35 Goldmedaillen mit nach Hause, was den zweiten Platz im Medaillenspiegel hinter dem gastgebenden Frankenberger SV bedeutete.

Medaillenspiegel Bezirksmeisterschaften West: 1. TV Wetzlar 108 Goldmedaillen/54 Silber/31 Bronze; 2. Frankenberger SV 63/38/18 ; 3. Gießener SV 39/27/14, 4. VfL Marburg 17/13/9, 5. TV Dillenburg 7/5/3 , 6. TSV Battenberg 2/4/4.

Masters in Rostock

Knapp 800 Teilnehmer hatten unterdessen bei den 12. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Mastersschwimmer in Rostock für über 3000 Starts gemeldet. Mit dabei waren auch vier Schwimmerinnen aus der Masters-Wettkampfgruppe des Gießener Schwimmvereins. Dabei war einen tag vor der Abreise mit Irina Häcker eine der Hoffnungsträgerinnen und wichtigen Stütze der Staffeln mit einer Erkältung ausgefalle. Davon ließen sich die verbliebenen Vier aber nicht irritieren.

Und so konnten über 200m Freistil Ann Kristin Neuloh-Stein (AK30) und Maike Lang (AK25) die ersten Medaillen für den GSV holen. Neuloh-Stein holte sich mit furiosen letzten 50 Metern in 2:21,14 die verdiente Bronzemedaille. Maike Lang machte mit 2:17,02 die Silbermedaille perfekt. Laura Klesen (AK25) gelang mit Platz 9 unter den 23 Teilnehmerinnen ihrer Altersklasse ebenfalls eine Top-Platzierung

Die 4x50m Freistilstaffel in der Besetzung Neuloh-Stein, Tanja Heinz, Klesen und Lang schlug nach 1:58,42 als Dritte an. Ein schöner Erfolg. Die 4x50m Lagenstaffel aus Gießen lag lange auf Platz 4. Startschwimmerin Maike Lang schickte mit 0:32,16 die Brustschwimmerin Ann Kristin Neuloh-Stein zwar als Zweite ins Rennen, doch trotz toller 0:37,97 von ihr fiel das Team auf Platz vier zurück. Diese Platzierung hatte es auch nach 0:32,33 von Tanja Heinz auf der Schmetterlingsstrecke inne. ehe es Laura Klesen gelang, mit 0:30,92 als Schlussschwimmerin auf der Kraulstrecke die Mannschaft noch auf Platz zwei und damit zur Vizemeisterschaft zu führen.

Über 50m Freistil gab es dann den ersten Masters-Titel für Tanja Heinz (AK 50) zu feiern. In Rostock konnte sie ihre Titelsammlung in 0:30,28 um einen weiteren Deutschen Meistertitel ergänzen. Auch die übrigen drei GSV-Damen schwammen sehr gute Zeiten, konnten sich aber nicht ganz vorne einreihen. Nur wenige Minuten nach dem 50m Freistil Triumph gewann Heinz aber den Titel über 50m Schmetterling. In der Mehrkampfwertung belegte Neuloh-Stein den dritten Rang und holte somit die siebte Medaille für den GSV. Maike Lang belegte in der starken AK25 einen fünften Rang. Damit geht für die GSV-Masters ein sehr erfolgreiches Jahr zu Ende.

Auch interessant