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Beflügelt in Schwalbe-Arena

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Dutenhofen (flo). Beflügelt durch den 28:24-Derbyerfolg gegen die HSG Pohlheim geht es für die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen schon heute Abend (20 Uhr, Schwalbe-Arena) weiter.

VfL Gummersbach II - HSG Dutenhofen/M. (Heute, 20 Uhr)

Zum ungewohnten Mittwochstermin sind die Grün-Weißen beim VfL Gummersbach II zu Gast. Mit der festen Absicht, dem ersten Saisonsieg weitere Punkte folgen zu lassen.

Ob Dominik Mappes, der am Samstagabend Augenzeuge des mittelhessischen Duells in der Sporthalle Dutenhofen war, seinem Vereinskollegen Goncalo Miranda, dem Trainer der Gummersbacher Bundesliga-Reserve, die eine oder andere Beobachtung mit auf den Weg gegeben hat, ist freilich nicht überliefert. Allzu viele Vorteile dürften die Oberbergischen daraus aber ohnehin nicht ziehen, denn auch auf Drittligaebene kann heutzutage jeder Gegner per Video durchleuchtet werden.

Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen ist in dieser Woche jedenfalls unmittelbar in die Vorbereitung auf den Kontrahenten eingestiegen. »Gummersbach spielt mit wechselnden Deckungsformationen und interpretiert das relativ offensiv«, weiß HSG-Trainer Axel Spandau.

4:4 Punkte hat die VfL-Zweite bislang auf dem Konto, kassierte gegen die HSG Hanau (20:25) und die HG Saarlouis (26:28) ihre Niederlagen. Insbesondere auf dem Zettel hat Spandau die Gummersbacher Rückraumreihe um Linkshänder Finn Schroven, den umsichtigen Mittelmann Paul Ohl und den wurfgewaltigen Moritz Köster auf Halblinks. »Sie sind zudem insgesamt wirklich stark im Eins-gegen-Eins«, warnt der HSG-Coach.

Umso mehr könnte die jüngst gegen Pohlheim über 60 Minuten gespielte 6:0-Formation eine Option sein, um die Räume in der Deckung zu verdichten. »Die 6:0 klappt momentan etwas besser, gegen Pohlheim haben wir sehr gut gestanden. Auch wenn es da natürlich noch ein paar Details gibt, die wir verfeinern müssen«, so Spandau.

Hinter der grün-weißen Abwehrreihe wird wie schon gegen Pohlheim Lorenz Rinn das Tor hüten. Denn an eine Rückkehr von Simon Böhne ist noch nicht zu denken, der Kopftreffer aus dem Ferndorf-Spiel vor eineinhalb Wochen hat seine Spuren hinterlassen. Der 22-Jährige laboriert an einem Schleudertrauma, muss sich nun eingehend ärztlich untersuchen lassen.

»Ernste Sache«

»Das ist schon eine ernstere Sache, da müssen wir abwarten«, kann Spandau keine Prognose abgeben, wann Böhne wieder an Bord sein wird. Mehr Klarheit herrscht bei Simon Belter: Der Rechtsaußen wird aufgrund eines doppelten Bänderrisses noch ein paar Wochen ausfallen.

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