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Befreiungsschlag in Londorf

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Londorf. Die HSG Lumdatal hat die schwachen letzten Auftritte in der Dritten Frauenhandball-Liga am Samstagabend vergessen lassen und den vierten Saisonsieg gefeiert.

HSG Lumdatal- TB Wülfrath 30:25

Dank einer bärenstarken zweiten Halbzeit setzte sich das Team von Marcel Köhler in eigener Halle gegen den TB Wülfrath 1891 mit 30:25 (15:15) durch und hatte erstmals seit Ende Januar und nach fünf Niederlagen in Folge die Gelegenheit, sich über ein eigenes Punktepaar zu freuen. Dementsprechend zufrieden äußerste sich der HSG-Trainer im Anschluss an die Partie in Londorf. »Ich bin natürlich sehr zufrieden, denn das war eine klare Steigerung im Vergleich zu den letzten Wochen. Vor allen Dingen war es wohl unsere beste Angriffsleistung der Saison. In der ersten Hälfte war das Spiel auf beiden Seiten doch geprägt von vielen Fehlern, in der zweiten hatten wir dann aber eine starke Abwehr- und Torhüterleistung und haben uns auch sehr viele gute Chancen erspielt«, so HSG-Coach Köhler, der aber auch nicht unerwähnt ließ, dass die Gäste nicht in Bestbesetzung hatten antreten können.

Ausgeglichen und torreich verliefen die ersten Minuten in der Lumdatalhalle in Londorf, über das 3:3 (6.) und 6:6 (11.) konnte sich kein Team nennenswerte Vorteile erarbeiten. Ein Vorstoß des Teams aus Nordrhein-Westfalen brachte ihm zunächst einen 9:7- (15.), später gar einem 12:9-Vorsprung (23.) ein. Dieser hatte allerdings schon zur Pause keinen Bestand mehr, weil sich die HSG wieder heran kämpfte und ausgleichen konnte. Nach 30 Minuten waren die Zuschauer genauso schlau wie zu Spielbeginn, denn die Seiten wurden mit einem 15:15-Unentschieden gewechselt. Doch die starken Minuten vor der Pause hatten Lumdatal wohl den nötigen Glauben an sich verliehen, denn die Gastgeberinnen knüpften daran nach dem Wechsel nahtlos an und zogen nach einem Siebenmetertor der zehnfachen Torschützin Hanna Schwabauer auf 22:17 (41.) davon. Mit 13:5 hatte die Köhler-Sieben die zurückliegenden 18 Minuten damit für sich entschieden.

Und diese solide Fünf-Tore-Führung sollte in der Schlussphase dann auch nicht mehr ins Wanken geraten, da Lumdatal defensiv gut arbeitete, Torhüterin Steffi Schütz nun richtig stark unterwegs war und offensiv auch immer wieder gute Lösungen gefunden wurden.

So steuerten die HSG-Damen dem Heimsieg über das 24:19 (50.) schon entgegen. Und als Wülfrath beim 22:25 (57.) zumindest nochmal kurz Lunte roch, machten Madeleine Müller und Carmie Schneider mit den Toren zum 26:22 und 27:22 endgültig alles klar.

Lumdatal: Schütz - Sauer, Schlapp, Franziska Müller (4), Mohr, Schneider (4/1), Schwabauer (10/4), Hasenkamp (5/2), Madeleine Müller (3), Parma (1), Bulling (1), Smajek, Fuhrländer (2).

Wülfrath: Klanz, Giebisch - Buiting (1), Kürten, Otte (3), Tanzhaus (6), Büngeler (5), Karbowski, Djokovic (1), Staußberg (6), Feldstedt (4/1).

Schiedsrichter: Ahlgrimm/Backwinkel (Dortmund/Gladbeck). - Zuschauer: 75. - Zeitstrafen: sechs (Schwabauer zwei, Sauer, Schneider, Parma, Fuhrländer) - drei (Buting zwei, Djokovic). - Siebenmeter: 10/7 - 4/4.

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