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Berg- und Talfahrt

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Rabenau-Londorf (mol). An einem vollgepackten Wochenende mit gleich zwei Spielen binnen 48 Stunden hat die HSG Lumdatal am Freitagabend direkt die ersten beiden Punkte gesammelt. Gegen Aufsteiger HSG Großenlüder/Hainzell, der zuletzt vier Spiele in Folge ungeschlagen geblieben war, setzte sich das Team von Marcel Köhler nach einer Berg- und Talfahrt dank deutlicher Steigerung letztlich noch mit 31:

26 (14:13) durch.

HSG Lumdatal - HSG Großenlüder 31:26

»Ich bin insgesamt zufrieden, da wir die schwierige Aufgabe gelöst und verdient gewonnen haben. Wir hatten tolle Phasen dabei, in denen wir super und kompakt gedeckt haben. Auch unser Tempospiel war klasse. Über lange Zeit haben wir im Angriff aber zu wenig Bewegung gezeigt und uns auch in der Abwehr zu wenig geholfen. Aber mit den zwei Punkten und der Einstellung bin ich sehr zufrieden«, so der HSG-Coach.

Dieser sah, wie sein Team nach ausgeglichenem Beginn (4:4, 11.) nach 16 Minuten mit 6:9 in Rückstand geriet, da es sowohl im eigenen Angriff als auch in der Deckung klemmte. Doch die letzten wichtigen Minuten vor der Pause gehörten dann Lumdatal, nach dem 9:12-Rückstand (25.) führte ein 5:1-Lauf in den letzten gut 300 Sekunden noch zu einer knappen 14:13-Pausenführung.

Und an diese Vorstellung knüpfte der ehemalige Drittligist dann auch nach dem Wechsel an, musste zwar zunächst den 14:14-Ausgleich hinnehmen, blieb dann aber dank starker Deckungsleistung fast zehn Minuten lang ohne Gegentor. Da Lumdatal die Ballgewinne immer wieder nutzte, um ins Tempo zu gehen, konnte Kim Fuhrländer nach 39 Minuten bereits zum 21:14 einwerfen.

Die Entscheidung? Mitnichten! In den nächsten Minuten fehlte dann nämlich wieder die offensive Beweglichkeit, und auch die Deckung offenbarte Lücken. So kamen die kampfstarken Nordhessinnen zunächst auf 20:22 (46.) heran und waren auch beim 23:25 (50.) noch in Schlagdistanz. Nina Hasenkamp und Franziska Müller sorgten mit ihren Treffern zum 26:23 und 27:23 dann aber für Beruhigung, Anna-Lena Boulouednine machte den Lumdataler Heimsieg mit ihren beiden Siebenmetertreffern zum 28:24 und 29:24 dann endgültig perfekt.

Lumdatal: Schütz, Schuster - Franziska Müller (3), Mohr (3), Carmie Schneider (1), Noemi Schneider (1), Hasenkamp (3), Parma (2), Boulouednine (8/5), Bulling (5), Smajek (2), Fuhrländer (3), Böcher.

Großenlüder/Hainzell: Hartung, Greulich - Schultheis (4), Hasenauer, Lehmann (4), Klitsch (1), Bonn (1), Spengler, Laura Hölzinger (8/1), Okrusch (7), Elsing, Bruhn (1).

Schiedsrichter: Krick/Scholl (Kaiserslautern) - Zuschauer: 100 - Zeitstrafen: vier (Carmie Schneider zwei, Noemi Schneider, Fuhrländer) - vier (Laura Hölzinger, Schultheis, Elsing) - Siebenmeter: 5/5 - 6/3.

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