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Besonderes Debüt

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Von: Christian Németh

Lich (cnf). Nach dem erfolgreichen Comeback aus der Winterpause, dank eines 74:62-Erfolgs in Reutlingen am vergangenen Wochenende, wartet am Samstag bereits die nächste Aufgabe auf die Korbjäger von Lich Basketball.

Lich Basketball - VfL Bensheim (Samstag, 19 Uhr)

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres in der 1. Regionalliga (Südwest) empfangen die Wetterstädter, derzeit auf Rang acht stehend, den Tabellenzwölften VfL Bensheim. »Nach der längeren Pause und für die längere Anfahrt war das eigentlich ganz gut«, freut sich LB-Headcoach Viktor Klassen auch noch nachträglich über den jüngsten und insgesamt siebten Saisonerfolg seiner Farben in Baden-Württemberg und erläutert: »Nach dem Sieg gegen Reutlingen ist die Vorfreude auf das Spiel gegen Bensheim auf jeden Fall groß. Gegen die hatten wir ja früher schon ein paar Begegnungen in der 2. Regionalliga.«

Das Hinspiel gegen den VfL, das bereits Anfang Oktober stieg, vermochten die Brauereistädter mit 101:95 für sich zu entscheiden. Auch diesmal peilt Klassen mit seinem Team wieder Zählbares an und pocht entsprechend auf eine Leistung, die an den Auftritt am vergangenen Wochenende anknüpft: »Da haben wir in der Verteidigung sehr gut zusammengespielt, haben viel miteinander geredet und sind sehr gut als Mannschaft aufgetreten. Das will ich, dass wir das beibehalten.«

Mit dem kommenden Gegner aus dem südhessischen Kreis Bergstraße treffen die Mittelhessen auf einen Kontrahenten, der seinen Jahresauftakt - gegen den MTV Stuttgart (79:51) - ebenfalls erfolgreich gestalten konnte. Eine hervorragende Leistung offenbarte dabei VfL-Neuzugang und US-Guard Reece Brooks, der es auf 21 Punkte sowie neun Rebounds brachte. »Gegen den müssen wir uns etwas einfallen lassen«, mahnt Klassen.

Besondere Vorfreude herrscht in Lich derweil in Anbetracht der bevorstehenden Rückkehr von Routinier und Leistungsträger Nils Pompalla, der nach fast neunmonatiger Pause aus gesundheitlichen Gründen sein Saison-Debüt geben wird. Auch der LB-Cheftrainer freut sich: »Er wirkt im Training, als sei er nie weggewesen - ich bin gespannt, was er uns noch alles geben wird mit seinen 38 Jahren.«

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