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Besuch nicht nur vom Fußball-Gott

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Wir werden das Spiel genießen, aber sicher nichts herschenken. Fernwalds Trainer Daniyel Bulut vor dem Auftritt der Frankfurter U21 bei seinem FSV. Foto: Schepp © Schepp

Im Verfolgerduell empfängt Fernwald Frankfurter U21. FSV-Trainer Daniyel Bulut freut sich auf »besonderes Spiel«

Fernwald (fro/rd). In der Fußball-Hessenliga kommt es am Sonntag zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenvierten Rot-Weiß Walldorf und Tabellenführer FC Gießen. Sollte der seit zehn Spielen ungeschlagenen Elf von FC-Trainer Daniyel Cimen in Südhessen der sechste Sieg in Folge gelingen, könnte man einen der Konkurrenten um den Aufstieg in die Regionalliga Südwest auf sieben Punkte distanzieren. Allerdings müssen Michael Fink und Co. hierzu an ihrer bislang eher durchwachsenen Auswärtsbilanz von neun Punkten aus sieben Spielen arbeiten.

In einem Verfolgerduell stehen sich unterdessen bereits heute Nachmittag der FSV Fernwald und Eintracht Frankfurt U21 gegenüber. Die seit neun Spielen ungeschlagene Elf von FSV-Trainer Daniyel Bulut wird sich vor dem Nachwuchs des Bundesligisten dabei nicht verstecken müssen.

FSV Fernwald - Eintracht Frankfurt U 21 (Samstag, 15 Uhr)

Nach sechs Siegen in Folge musste sich der FSV am vergangenen Samstag mit einem 1:1 beim FC Bayern Alzenau begnügen. Durch den Treffer von Spielführer Erdinc Solak blieb die Bulut-Elf aber auch im neunten Spiel in Folge ungeschlagen und hat sich mit 27 Punkten in der oberen Tabellenhälfte der Liga etabliert. FSV-Coach Bulut verdeutlicht vor dem Treffen mit dem Bundesliga-Nachwuchs: »Die beiden Mannschaften mit den am meisten geschossenen Toren treffen aufeinander.« Was schon den ein oder anderen Zuschauer locken könnte. Trotzdem betont Fernwalds erfahrener Coach: »Frankfurt ist schon eine besondere Nummer, großer Name, große Mannschaft. Die spielen im Grunde in einer anderen Liga, trainieren sieben Mal die Woche, das ist schon Profitum. Sie werden meiner Meinung nach am Ende ganz oben stehen.«

Gleichwohl ist Fernwald selbstbewusst genug, sich vor dem Tabellenzweiten, der am Mittwoch Eintracht Stadtallendorf beim 3:0 Sieg im Spitzenspiel keine Chance ließ, nicht zu verstecken. »Wir werden sehr motiviert sein, um uns gerade gegen einen solchen Gegner zu beweisen, werden das Spiel genießen, aber sicher nichts herschenken«, sagt Daniyel Bulut, der auch im Hinbick auf die Heimstärke seiner Elf auf ein »lange spannendes Spiel« hofft, »aus dem wir punktemäßig hoffentlich was mitnehmen können.«

Dass die Bäume für den Bundesliga-Nachwuchs trotz aller personellen Qualität nicht in den Himmel wachsen, hat zuletzt das 2:2 gegen den SC Waldgirmes gezeigt. Eine gute Defensive war für die Lahnauer der Schlüssel zum Punktgewinn, sodass den Leistungen des FSV-Abwehrdreiecks Pierre Kleinheider, Louis Goncalves und Elmir Muhic eine tragende Rolle zufallen wird. »Wir dürfen in der Verteidigung keine Räume lassen«, weiß auch Bulut, auf was es gegen den Eintracht-Sturm besonders ankommt..

Ein interessantes Duell wartet also an der Oppenröder Straße, übrigens mit prominentem Co-Trainer: Alex Meier steht in Diensten der Frankfurter Nebem dem Fußballgott hofft Bulut auch sonst »auf eine große Kulisse«

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