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Bis zum 3:3 ist alles offen

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Von: Norbert Englisch

Gießen (ne). Beim ungeschlagenen Tabellenführer und Meisterschaftskandidaten, der TG Langenselbold, gelang es dem Tischtennis-Oberligisten NSC Watzenborn-Steinberg, die Begegnung bis zum 3:3-Zwischenstand offen zu halten. Dann setzte sich der Favorit durch. Die Gäste stehen damit neben dem TuS Kriftel, mit dem sie sich um die »Rote Laterne« streiten, bei acht Zählern Rückstand auf den drittletzten Tabellenrang und noch fünf ausstehenden Spielen praktisch als Absteiger fest.

TG Langenselbold - NSC Watzenborn-Steinberg 7:3: Fabian Moritz/Stefan Harnisch präsentierten sich erneut als zuverlässiges Doppel und ließen ihren Kontrahenten Tronin/Rose keine Chance, während Jan Hartmann/Jakob Armbrüster ein 0:3 gegen Waltemode/Prause kassierten. Harnisch - gesundheitlich noch immer beeinträchtigt - musste sich Walthemode beim 0:3 beugen, aber Moritz glänzte erneut und deklassierte Tronin vor allem im 4. Satz (11:3).

Abneigung gegen Linkshänder

Gegen Prause, den Harnisch als »die stärkste Nummer 3 der Liga« bezeichnet, startete Armbrüster gut und unterlag knapp, doch dann zog der Langenselbolder alle Register und siegte klar. Nachdem Hartmann, der einen »superguten Tag erwischte«, mit dem TG-Ersatzmann Rose kurzen Prozess gemacht hatte, musste man sich beim 3:3-Zwischenstand die Augen reiben. Doch die TG-Spitzenspieler rückten die Sache zurecht und gewannen jeweils 3:0. »Das Spielsystem von Waltemode ist für Fabian Gift«, so Harnisch.

Hartmann überraschte Prause im ersten Durchgang, kam dann aber auf nicht mehr als fünf beziehungsweise sechs Gegenpunkte. Armbrüster, dem Linkshänder überhaupt nicht liegen, bot sich die Chance auf 4:6 zu verkürzen. Der NSCler unterlag aber Rose unglücklich im Entscheidungssatz mit 8:11.

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