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Bittere Pillen für deutsche Teams

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Von: Andreas Joneck

Madrid/Gießen (aj). Mit einer weißen Weste haben die deutschen Rollstuhlbasketbaler souverän das EM-Halbfinale am Freitag gegen die Niederlande erreicht. Doch mit dem erträumten Finaleinzug von Madrid sollte es nicht klappen. Erst fiel Deutschlands bis dato Topscorer Thomas Böhme krankheitsbedingt aus, dann folgten fünf schwarze Spielminuten direkt vor der Schlusssirene.

Am Ende bejubelte Oranje mit RSV-Spieler Quinten Zantinge einen 65:58-Erfolg gegen Deutschland.

Trotz der Hypothek des Ausfalls des zuvor im Turnier überragend auftrumpfenden Thomas Böhme vom RSV Lahn-Dill nahm das DBS-Team die Herausforderung gegen die Niederlande mutig an und hatte nach dem 6:5 (4.) durch Aliaksandr Halouski stets die Nase vorn. Nachdem Matthias Güntner in der 35. Spielminute das 58:48 erzielete, sah Deutschland schon wie der Sieger aus. Doch die Niederländer schlugen eiskalt zurück und drehten in einem unfassbaren 17:0-Schlussspurt, zu dem auch Zantinge vier wichtige Punkte beisteuerte, zum Entsetzen der deutschen Auswahl doch noch die Partie. Im zweiten Halbfinale bezwang Großbritannien die italienische Auswahl mit 65:43.

Auch die deutschen Damen scheitern

Besser lief es auch bei der deutschen Damen-Auswahl nicht. Im Halbfinale unterlag das Team Großbritannien mit 51:58. Im Spiel um Bronze trifft das DBS-Team nun auf Gastgeber Spanien, das sich im zweiten Semifinale den Favoritinnen aus den Niederlanden beugen musste.

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