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Bittere Spiele und ein großer Schock

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Die Annahme der GSV-Libera Fayazi sitzt. Da staunt sogar Nina Theobald. Foto: Friedrich © Friedrich

Gießen (cnf). Die Volleyballerinnen des USC Gießen setzen ihren Höhenflug in der Landesliga (Nord) fort: Am Wochenende schlug der heimische Tabellenführer auswärts die DJK Freigericht zum Hinrunden-Abschluss klar mit 3:0. Auch für die zweite Garde des Gießener SV (3.), die ebenfalls in Freigericht antrat, lief es einmal mehr blendend.

Gleich zweimal ran durfte die erste Mannschaft des Gießener SV, die vor heimischer Kulisse gegen den TSV Frankenberg (1:3) und die TG Rotenberg (0:3) jeweils das Nachsehen hatte.

DJK Freigericht - USC Gießen 0:3 (8:25, 18:25, 20:25): Zu einer ungewohnten Uhrzeit, nämlich bereits um 11 Uhr am Vormittag, traten die Lahnstädterinnen beim Rangletzten an. Der USC erwischte einen starken Start (6:0) in den ersten Satz, der nach gerade einmal 16 Minuten haushoch an die Gäste ging.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts fand die Heimmannschaft besser ins Spiel, während bei Gießen die Annahmen wackelten und der Druck in der Offensive abhanden ging. Nach und nach nahm der USC aber das Heft wieder in die Hand und entschied auch diese Sequenz mit 25:15 zu eigenen Gunsten.

Auch in der Anfangsphase des dritten Durchgangs gestaltete sich das mittelhessische Spiel fahrig, am Ende hatten die Universitätsstädterinnen - angetrieben von einer guten Abwehrleistung von Meike Schmidt - jedoch abermals die Nase vorn. »Jetzt heißt es, die nächsten zwei Wochen fleißig zu trainieren. Am 11. Dezember startet die Rückrunde für den USC Gießen direkt mit einem Heimspiel gegen den FSV Bergshausen II und die SG Rodheim II«, sagte USC-Informantin Maria Klapczynski.

Gießener SV - TG Rotenburg 0:3 (16:25, 20:25, 10:25): Gegen die noch ungeschlagene TG gab die Heimmannschaft den Auftaktsatz trotz einer guten Leistung mit 16:25 ab.

Ausgeglichener daher kam der darauffolgende Abschnitt, in dem sich Gießen zwischenzeitlich sogar einen Vorteil zu erarbeiten vermochte. Anschließend wurde es allerdings bitter aus heimischer Sicht: Eine Lahnstädterin verletzte sich in dieser Phase schwer am Knie, weshalb das Spiel aufgrund eines Rettungsdiensteinsatzes unterbrochen werden musste. Von diesem Ereignis zeigte sich Gießen nachhaltig geschockt und musste den Satz ebenso verloren geben wie den darauffolgenden Durchgang.

Gießener SV - TSV Frankenberg 1:3 (20:25, 17:25, 25:19, 23:25): Die ersten zwei Sätze sicherte sich der TSV, der GSV kämpfte sich im dritten Durchgang mit zurückgewonnener Konzentration und Motivation sowie einer starken Abwehr- und Angriffsleistung aber noch einmal zurück. In der vierten Sequenz sahen die Zuschauer ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Frankenberg knapp für sich verbuchte.

DJK Freigericht - Gießener SV II 1:3 (9:25, 25:18, 19:25, 16:25)

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