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Bitterer 0:4-Lauf binnen drei Minuten

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Mundenheim (mol). Die HSG Pohlheim muss auch nach dem ersten Auswärtsspiel noch auf die ersten Zähler in der neuen Klasse warten.

VTV Mundenheim - HSG Pohlheim 30:28

Im Duell zweier gleichwertiger Mannschaften lag das Team von Trainer Andi Lex beim 23:22 acht Minuten vor dem Ende noch auf Kurs, ein 0:4-Lauf binnen gut drei Minuten führte aber letztlich doch noch zu einer 28:30 (14:14)-Niederlage bei Mitaufsteiger VTV Mundenheim, der den ersten Saisonsieg mit seinem Anhang ausgelassen feierte.

»Es war denke ich über die gesamten 60 Minuten lang ein Spiel auf Augenhöhe. Leider haben wir uns wie in der Vorwoche dann doch ein paar technische Fehler zu viel erlaubt. Es kam auch Pech bei Abprallern dazu, zudem haben wir beispielsweise auch das leere Tor nicht getroffen. Es war natürlich schade, dass wir uns aus meiner Sicht nicht belohnt haben, denn einen Punkt in einem ausgeglichenen und kampfbetonten Spiel hatten wir verdient«, resümierte Pohlheims Trainer im Anschluss.

Der erste Treffer des Abends ging durch Florian Niclas an die Gäste (1:0, 2.), nach dem 3:2 (4.) legte Mundenheim dann immer wieder einen Treffer vor, den die Gäste aber postwendend beantworten konnten. Nach dem 7:6 (10.) stabilisierte sich dann aber zunächst die Deckung der Lex-Sieben, die ohne Mo Lambrecht auskommen musste, sodass Max Rühl, Stefan Lex, Daniel Schier und erneut Rühl eine 10:7-Führung (15.) herauswerfen konnten. Doch nach einer Auszeit kamen die Gastgeber schnell wieder zurück und nach drei eigenen Treffern in Folge beim 10:10 (20.) bereits wieder zum Ausgleich. Und mit einem Remis in einer völlig offenen Partie wurden dann auch die Seiten gewechselt (14:14).

Bis zum 17:17 (37.) konnte sich auch kein Team Vorteile erarbeiten, ehe Mundenheim der erste Vorstoß gelang und Simon Schleidweiler zum 21:18 (43.) einwarf. Doch nach Schneiders 22:19 (45.) legte die Lex-Sieben defensiv wie offensiv deutlich zu und setzte zu einem 4:0-Lauf an, der die Begegnung drehte. Als Nikolas Happel ausgeglichen (22:22, 51.) und Johannes Träger sogar zur 23:22-Führung eingeworfen hatte, schien Pohlheim auf allerbestem Wege zu sein. Doch just in der entscheidenden Phase erlaubten sich die Mittelhessen zu viele Fehler, sodass Mundenheim nur drei Minuten für einen eigenen 4:0-Lauf benötigte.

Nach dem 26:23 (56.) durch Yannick Treiber war die Vorentscheidung gefallen. Spätestens als dann Schier bei einem 26:28-Rückstand 90 Sekunden vor dem Ende einen Siebenmeter vergab, war das Spiel für Pohlheim verloren.

»Es gilt im nächsten die Fehler zu minimieren. Ich hoffe, dass unsere Halle gegen Kirchzell voll wird und wir mit der Unterstützung unserer Fans dann die ersten Punkte holen«, so Lex abschließend.

Mundenheim: Klein, Kunz - Binnes (1), Pönisch, Aaron Schleidweiler (6), Müller, Naas (2), Simon Schleidweiler (5), Treiber (4/2), Thilmann, Tom Schneider, Max Schneider (4/2), Schmieder (2), Bastian Schleidweiler (1), Novo (5).

Pohlheim: Schlegel, Wüst - Friedl, Happel (1), Rühl (5), Schier (3/3), Lex (7), Drommershausen, Niclas (6), Kammer, Weinandt, Gilbert, Christoph Träger, Johannes Träger (5), Wagner.

Schiedsrichter: Schek/Peiser (HV Pfalz) - Zuschauer: 250 - Zeitstrafen: drei (Aaron Schleidweiler, Naas, Bastian Schleidweiler) - vier (Rühl zwei, Kammer zwei) - Siebenmeter: 6/4 - 4/3.

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