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Bürger zufrieden

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Kay Bürger 20. bei WM in Italien © Red

Gießen/Modello (red). Auf den ersten Blick könnten die Fotos von den 2022er Windsurfer Weltmeisterschaften rund vierzig Jahre alt sein. Longboards und Dreiecksegel bestimmen das Bild. Und doch ist die Szene quicklebendig und das Material neu. 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 25 Nationen fanden sich in Mondello nahe Palermo/Sizilien ein, um ihre Titelkämpfe im klassischen Regattaformat zu ermitteln.

Mit dabei war jede Menge Prominenz auch aus alten Tagen. Insgesamt waren dreißig Sportler mit mit mindestens einer Olympiateilnahme am Start. Das Niveau auf der Regattabahn war entsprechend hoch. Für Deutschland qualifiziert, gingen vier Herren, darunter der Gießener Kay Bürger, an den Start zu den acht Kursrennen, »Da zeigten sich leider einige Schwächen in der Orga auf dem Wasser, die mehr sporadisch und nicht ganz fair disqualifizierte. Auch bei den Zieleinläufen wurde schon mal die falsche Segelnummer notiert«, monierte Kay Bürger, »aber sonst war die Regatta perfekt organisiert und auch das Rahmenprogramm stimmte. Mit meinem 20. Gesamtrang bin ich bei meiner ersten WM und in dieser Hardcoregruppe recht zufrieden.« Wie überlegen die Italiener das Heimspiel dominierten, zeigten Marco Casagrande, der in der A-Gruppe sieben von acht Rennen gewann, genauso wie Allessandro Alberti in der Klasse C. Bei den Jumbos (Klasse D, ab 86,6 kg) wiederholte Riccardo Giordano seinen WM-Erfolg von 2019. Gold ging auch an Laura Linares, die das Damenfeld beherrschte.

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