Bundesliga: »Buric war fantastisch«

Flensburg (dpa). Die Superserie der Handballer des SC Magdeburg ist gerissen, doch Bennet Wiegert bleibt gelassen. »Wir wussten, dass es uns irgendwann trifft«, sagte der SCM-Coach nach der 27:30 (11:13)-Niederlage am Sonntag bei der SG Flensburg-Handewitt im TV-Sender Sky. Zuvor hatten die Sachsen-Anhaltiner 16 Bundesliga-Partien in Serie gewonnen, waren wettbewerbsübergreifend in insgesamt 28 Saisonspielen ungeschlagen geblieben.

An der Magdeburger Tabellenführung änderte die Niederlage in deren letzter Bundesligabegegnung des Jahres nichts. Mit 32:2 Punkten bleibt das Wiegert-Team souveräner Spitzenreiter. »Die haben schon eine Hand an der Schale«, sagte Flensburgs erfahrener Spielgestalter Jim Gottfridsson, dessen Team jetzt Tabellen-Dritter ist: »Für uns waren diese Punkte wichtig für die Champions League.«

Erster Verfolger des SCM ist der THW Kiel mit 28:8 Punkten. Der Titelverteidiger setzte sich mit 32:19 (16:9) gegen den TBV Lemgo Lippe durch. Die Analyse des Spiels fiel Wiegert nicht schwer. »Wir haben zu viele Fehler gemacht«, sagte der 39-Jährige: »Das darf man sich in Flensburg nicht erlauben. Dazu hat Benjamin Buric fantastisch gehalten.« Der Keeper aus Bosnien-Herzegowina wehrte insgesamt 14 Bälle ab. Für ihn waren »unser Wille und unsere Abwehr« die Schlüssel zum Sieg. Aber auch für den 31-Jährigen steht fest: »Magdeburg bleibt der Favorit.

Die Vorentscheidung fiel in der 41. Minute. Nach dem 21:16 durch Mads Mensah Larsen hielt Flensburgs zweiter Keeper Kevin Möller einen Magnusson-Siebenmeter und Hampus Wanne baute den Vorsprung mit dem 22:16 auf sechs Treffer aus.

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