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Cats auf beiden Seiten des Feldes besser

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Grünberg (zye). Zwei Wochen lang haben die Bender Baskets Grünberg nicht gespielt. Beim ersten Heimspiel seit langer Zeit war für die Zweitliga-Korbjägerinnen nichts zu holen. Gegen die ChemCats Chemnitz setzte es eine 60:79-Niederlage.

Vom ersten Viertel an drückten die Gäste dem Spielgeschehen ihren Stempel auf. Die Baskets wirkten erst nach der Halbzeit so, als hätten sie so etwas wie einen Rhythmus oder ihre Komfortzone gefunden. Das zeichnete sich in der gesamten Spielzeit mit teils bitteren Ballverlusten ab. Am Ende hatte Grünberg mit 21 Turnovern fast doppelt so viele wie die Chemnitzerinnen.

B. B. Grünberg - Chemnitz 60:79

Die hingegen wirkten voll bei der Sache und ihre Offense klickte von innen wie außen. Vier Spielerinnen im zweistelligen Scoring-Bereich, dazu ein Komboguard mit einer Effektivität wie aus dem Lehrbuch: Drei Dreier bei 19 Punkten in 20 Minuten auf dem Feld - sie bereiteten den Gallusdamen Kopfschmerzen. Für Grünberg hielt Centerin Alva Hedrich (13 Punkte, 8 Rebounds) wacker dagegen. Mit 32 Minuten schob sie mit Abstand am längsten Dienst. Sie war eine zuverlässige Anspielstation, traf zielsicher (83 Prozent), aber sie warf insgesamt einfach zu wenig. Die im Schnitt 20 Punkte von Olivia Nash hätten den Bender Baskets sicherlich weiter geholfen. Doch fehlt die US-Amerikanerin noch aufgrund einer Augen-OP. Grünberg wirkte zudem unvorbereitet, doch dafür soll es Gründe gegeben haben. Ohne Sieg geht damit die frustrierende Saison für die Baskets weiter.

Hoffnungen liegen im neuen Jahr

»Wir hatten am vergangenen Freitag zum ersten Mal wieder zehn Spielerinnen im Training. Im November hatten wir im Schnitt etwas mehr als fünf gesunde Spielerinnen im Training«, beschreibt René Spandauw einen der wichtigsten Gründe für seine ungenügend vorbereiten Baskets. Insgesamt sei das Team aber auf einem guten Weg, da Spielerinnen sich aktuell von Verletzungen regenerieren und langsam wieder in Schwung kommen. »Wir hoffen nun darauf, dass im Januar alle wieder fit sind und wir in der zweiten Saisonhälfte zeigen können, was wir eigentlich draufhaben.«

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