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Clicks in Linden

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Die Zufriedenheit war Uli Lepper, Lothar Weigel und den anderen Verantwortlichen des 31. Linden-Cup-Turniers anzumerken.

Nach dem Corona-bedingten Ausfall 2020 und der mit etlichen Auflagen versehenen Veranstaltung im Vorjahr war heuer wieder Normalität angesagt, als sich der Bergische HC in der Bundesliga-Gruppe und die HSG Wettenberg in der Regional-Version den Sieg des Sechs-Tage-Handball-Turniers sicherten.

Selbst, dass die Ränge der Stadthalle Linden zwar gut gefüllt, aber längst nicht mehr proppenvoll besetzt waren, tat der Zufriedenheit keinen Abbruch. Denn bei der HSG Linden bewerten sie auch in einer neuen Währung: den Klicks.

Damit sind die Zuschauerzahlen bei den (Live-)Übertragungen der Spiele über den YouTube-Kanal gemeint. Und die konnten sich sehen lassen. Zu den abwechselnd von Conrad Melle und Jonas Späth (jeweils mit einem Experten) kommentierten Spielen wurden durchweg vierstellige Klick-Zahlen notiert.

Die höchste Besucherzahl verbuchte, wenig überraschend, das Lokalderby zwischen der HSG Wetzlar und dem TV Hüttenberg, das (die nachfolgenden Zahlen alle vom Sonntagmittag) knapp 4200 Zuschauer sehen wollten. Aber auch die samstägliche Begegnung zwischen Hüttenberg und dem ASV Hamm sahen über 2800 Interessierte. Selbst als sich ohne mittelhessische Beteiligung Hamm und der Bergische HC gegenüber standen, wollten das über 2100 Fans anschauen.

Bei den Begegnungen der Regional-Gruppe war das Interesse zwar deutlich geringer, aber die vergleichsweise bescheidenen 546 Zuschauer der Abschluss-Partie zwischen der HSG Lumdatal und der HSG Kleenheim/Langgöns waren ein Ausrutscher nach unten. Bei allen anderen Begegnungen schwankte die Zahl so um 1000.

Die Bestmarke verbuchte das Spiel zwischen Gastgeber Linden und Lumdatal (1197). Einen mehr als nur respektablen Zuspruch fand auch das Einlagespiel der Drittligisten HSG Pohlheim und HSG Dutenhofen/Münchholzhausen am Mittwoch mit 1650 YouTube-Besuchern.

Die Verantwortlichen der HSG Linden und die Sponsoren wird es gefreut haben.

Albert Mehl

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