Corona-Spiele

Bad Nauheim (wbe). Inzwischen hat das Corona-Virus wieder verstärkt Einzug in die Deutsche-Eishockey-Liga 2 gehalten. Gleich 5 der 14 angesetzten Spiele mussten ausfallen, nachdem Frankfurt, Ravensburg und Freiburg zwischenzeitlich als Mannschaften in die Quarantäne verbannt worden waren. Die Auswirkungen sind bereits am Tabellenbild abzulesen, denn gut ein Drittel vor Saisonende hat Heilbronn schon vier Spiele mehr absolviert als fünf Ligakonkurrenten.

Auch Bad Nauheim war am letzten Freitag von einer Spielabsage (Ravensburg-Quarantäne) betroffen, wollte dafür das Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen vorziehen. Die sagten auch zu, bestritten dann aber doch lieber das offiziell angesetzte Heimspiel gegen den dezimierten EC Bad Tölz, der nur mit 14 Feldspielern anreisen konnte - und gewannen mit 4:1.

Bad Nauheim fuhr damit am Sonntag zwar ausgeruht zum Gastspiel nach Crimmitschau, doch zu einem Sieg reichte es am Ende doch nicht. Nach einem 3:3 (0:1, 3:1, 0:1) nach regulärer Spielzeit und einer torlosen Verlängerung entschied das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt. Wie zuletzt gegen Heilbronn blieben die Roten Teufel dabei erneut erfolglos. Der eine Treffer durch Taylor Vause reichte am Ende nicht. »Wir tun uns derzeit gerade sehr schwer, 60 Minuten ein gutes Spiel zu zeigen. Mit dem ersten und dritten Drittel war ich zufrieden, im zweiten Abschnitt hatten wir zu viele Turnovers. Zum Schluss war es ein harter Kampf aber wir hatten ein paar Chancen, so dass der Punkt verdient war«, meinte EC-Headcoach Harry Lange nach der Begegnung.

Das könnte Sie auch interessieren