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Coup nur knapp verpasst

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Gießen (red). Und wieder erlebte Wieseck echten Spitzensport: Am elften Spieltag der Damen-Kegel-Bundesliga gab einer der Titela auf der Kegelbahn »Am Ried« ab. Ein spannendes Spiel durfte erwartet werden. Am Ende stand eine knappe, bittere Niederlage. Dabei unterlag der KC 87 Wieseck dem Gast vom RSV Samo Remscheid mit 0:3 (4787:4816; 38:40)

KC 87 Wieseck - Samo Remscheid 0:3

Zu Beginn konnten Luisa Stark (801/7) und Julia Weiser mit 804/8 den Gästen nicht ganz folgen, welche mit 840/11 sowie 817/10 stark aufspielten. Beide Wieseckerinnen spielten einen soliden Durchgang, der Remscheider Startblock hatte jedoch immer die passende Antwort. Der Rückstand betrug 56 Holz und es war abzusehen, dass es nicht nur um den Zusatzpunkt ging.

Sabrina Brill (779/4) und Ann-Kristin Alexander (782/5) konnten in der Mittelachse die Gegner zunächst unter Druck setzen, so dass ein wenig Hoffnung im heimischen Lager aufkeimte. Insbesondere auf der Schlussbahn vermochten es Remscheids Damen nochmal zu kontern (811/9 und 778/3) und konnten so den Vorsprung auf 80 Holz ausbauen.

Ein schwieriges Unterfangen für den Schlussblock. Dieser wurde von Ramona Wilczek, welche mit 847 die Tagesbestzahl spielte und Beatriz Sorrentino Di Bernardi (774/2) gebildet. Nach 60 Wurf betrug der Rückstand nur noch 15 Holz und die Chance auf den Gesamtsieg war durchaus gegeben.

15 Wurf vor Schluss mussten acht Neuner aufgeholt werden, was dann doch zuviel war. Der Frust saß entsprechend tief bei den heimischen Damen. Aber Wiedergutmachung ist das ausgegebene Ziel.

Nach einem abermaligen freien Wochenende geht es am 5. Februar zur Auswärtspartie nach Wuppertal. Die Anlage im Bergischen Land scheint nicht mehr so einfach zu bespielen zu sein wie in den vergangenen Jahren. Der Zusatzpunkt wird trotz allem vom Erstliga-Team aus der Gießener Vorstadt in Angriff genommen.

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