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Da wie dort nichts zu holen

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Von: Norbert Englisch

Gießen (ne). In der Vorrunde hatten die Schwimmer bei der TG Neuss ihr zweitbestes Ergebnis mit einem 3:7 erspielt. Die Gäste vom Rhein gaben sich diesmal aber keine Blöße und fertigten den Gießener SV in der Tischtennis-Regionalliga mit einer 0:10-Niederlage ab. Damit stand die vierte Gießener Nullnummer der Saison auf dem Spielberichtsbogen.

Gießener - SV - TG Neuss 0:10: In Neuss hatten die Gießener beide Doppel für sich entscheiden können, und auch diesmal fehlte nicht viel in der Begegnung von Michael Fuchs/Jürgen Boldt. Das Gießener Duo hatte nach dem 0:2-Start zum 2:2 ausgleichen können, der Entscheidungssatz ging mit 11:9 nur glücklich an das TG-Doppel Röttgen/Lenzen. Die erste von sechs 1:3-Niederlagen kassierten Timo Geier/Christian Schmirler. Michael Fuchs gestaltete einige Durchgänge gegen Lang und später Heiße knapp, es reichte diesmal aber nicht zu einem Entscheidungssatz. Hoffnungsvoll startete Geier mit einem 11:5 in das Match gegen Heiße, danach gelang ihm nur noch sehr wenig. Ähnlich erging es Schmirler in seinem zweiten Spiel gegen Knoben. Bester Gießener Akteur war der Senior des Teams, Jürgen Boldt, der gegen Knoben sogar mit 2:0 in Führung gegangen war und später gegen Röttgen zum 1:1-Zwischenstand ausglich. Letztlich war aber auch für Boldt nichts zu holen. »Es war halt meistens so, dass der letzte Ball fast immer von einem Neusser auf den Tisch kam«, erkannte Fuchs die Überlegenheit der Gäste aus dem Rheinland an.

Eintracht Frankfurt - NSC Watzenborn-Steinberg 9:1: Ohne Fabian Moritz ging für den NSC Watzenborn-Steinberg gegen den haushohen Favoriten Eintracht Frankfurt mit dem Lehnheimer Dennis Dickhardt als Spitzenspieler fast nichts. Den NSC-Ehrenzähler bezeichneten aber auch die Frankfurter als verdient. »Obwohl das Spielen unter Corona-Bedingungen nicht so spaßig ist, herrschte gute Stimmung und es gab sehenswerte Matches«, konnte Stefan Harnisch der ersten Rückrundenbegegnung seines Teams doch noch etwas Positives abgewinnen.

Ganze fünf Satzgewinne, davon drei allein beim Ehrenzähler durch Jakob Armbrüster, der nach einem 7:11-Fehlstart gegen Pradler zum 3:1-Erfolg kam - mehr war gegen die Eintracht nicht drin. Die Überlegenheit der Frankfurter verdeutlicht besonders, dass es sieben Mal ein 0:3 für die Watzenborner Akteure setzte. Torsten Kirchherr ging im Doppel mit Armbrüster und seinen Einzeln völlig leer aus. Stefan Harnisch und Jan Hartmann erging es ebenso, im gemeinsamen Doppel gelang gegen Dickhardt/Güll wenigstens ein Satzgewinn. Zum besten Watzenborner avancierte Armbrüster, der - neben seinem Sieg über Pradler - auch gegen Güll einen Durchgang für sich entschied.

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