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»Das ist eine richtig bittere Niederlage«

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Londorf (mol). Obwohl die HSG Lumdatal im ersten Heimspiel der Klassenverbleibsrunde der Dritten Frauenhandball-Liga lange Zeit auf Siegkurs lag, hat Team von Trainer Marcel Köhler den Sieg auf der Zielgraden noch verspielt. Eine 24:21-Führung neun Minuten vor dem Ende reichte gegen die Ibbenbürener Spvg. 08 nicht, die sich dank zweier Treffer in den letzten 17 Sekunden noch einen 29:

27 (12:16)-Auswärtssieg sicherte.

»Das ist eine richtig bittere Niederlage, weil wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft waren und die Schuld für die Schlappe heute wirklich bei uns suchen müssen. Ab der zehnten Minute haben wir eine richtig gute Halbzeit gespielt, in der zweiten dann aber leider Fehler um Fehler produziert. Dadurch haben wir Ibbenbüren zu Gegenstößen und leichten Toren förmlich eingeladen und deshalb dieses Spiel noch verloren«, so ein enttäuschter Köhler im Anschluss.

HSG Lumdatal - Ibbenbürener S. 27:29

Der Start glückte den Lumdataler Damen zunächst. Hanna Schwabauer warf nach fünf Minuten zum 5:3 ein. Eine erste torlose Phase, einhergehend mit vier Gegentreffern am Stück, sorgte dann aber für eine 7:5-Gästeführung, die jedoch nicht lange Bestand haben sollte.

Denn nach dem 7:9-Rückstand nach 14 Minuten legten die Gastgeberinnen vor allem in der eigenen Abwehr deutlich zu und gestatteten den Gästen aus Nordrhein-Westfalen bis zur Pause nur noch drei weitere Treffer. Dadurch glich die Köhler-Sieben die Partie zunächst aus (9:9) und warf über das 12:10 (23.) nach einem Treffer von Nina Hasenkamp gar eine 16:12-Halbzeitführung heraus.

Binnen Minuten

Und in der zweiten Hälfte blieben die Gastgeberinnen dann stabil und verteidigten die solide Führung zunächst. Nach Leona Params 19:14 (32.) kam Ibbenbüren zwar bis zur 35. Minute wieder auf 18:21 heran, aber auch im Anschluss deutete noch nichts auf eine Wende hin. Auch wenn Tore in der Folge doch rar gesät waren, lag Lumdatal sowohl beim 23:19 (38.) als auch beim 24:21 (51.) von Franziska Müller noch klar auf Kurs. Keine zwei Minuten später aber bereits nicht mehr, denn die Gäste glichen binnen drei schneller Tore zum 24:24 aus und legten beim 26:25 (56.) und 27:26 (59.) zwei Führungen vor. Parma und Svenja Mohr mit einem Siebenmeter 50 Sekunden vor dem Ende sorgten jeweils für den Ausgleich, doch auf Marina Snyders 28:27 17 Sekunden vor dem Ende blieb die HSG-Antwort aus. Im Gegenteil: nach einem Ballgewinn machte Theresa Beermann die unnötige Heimniederlage der Mittelhessinnen perfekt.

Lumdatal: Schütz, Olemotz - Sauer (1), Schlapp (3), Franziska Müller (3), Mohr (4/3), Schneider, Schwabauer (5), Hasenkamp (3), Madeleine Müller (3), Parma (3), Bulling (2).

Ibbenbüren: Schwering, Köster - Windoffer, Wöllmer, Hülsmann, Zalatel, Beermann (5), Willemsen, Siegering (3/2), Neuhauser, Brinkmann, Schoppe (7), Reisbich (5), Wessling (4), Snyders (4).

Schiedsrichterinnen: Falter/Feldmann (Fürth/Birkenau). - Zuschauer: 90. - Zeitstrafen: zwei (Hasenkamp zwei) - eine (Zalatel). - Siebenmeter: 4/3 - 3/3.

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