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Energisch im Zweikampf: Mirko Freese muss mit dem FSV Fernwald auf Hessenliga-Reise.

»Das ist keine Kaffeefahrt«

Fernwald (bir). Relaxter als an diesem Samstag konnten die Hessenliga-Fußballer des FSV Fernwald noch nie in dieser Saison zu einem Auswärtsspiel fahren. Denn wenn um 14 Uhr die Partie beim Hünfelder SV angepfiffen wird, geht es für den Tabellenvierten der Gruppe A nur noch um die »Goldene Ananas«.

Hünfelder SV - FSV Fernwald (Samstag, 14 Uhr)

Das Team von Trainer Daniyel Bulut kann im letzten Spiel der Vorrunde auch bei einer Niederlage nicht mehr aus dem Kreis der ersten fünf Teams, die sich für die Play-Off-Runde nach der Winterpause qualifizieren, verdrängt werden. Aber auch für den Gastgeber aus Osthessen geht es praktisch um nichts mehr, denn als Rangneunter könnte auch ein Dreier gegen den FSV nichts daran ändern, dass der SV in der Play-Down-Runde nur noch um den Liga-Erhalt kämpfen kann.

»Das soll aber keine Kaffeefahrt werden«, macht Bulut klar, »dass wir in Hünfeld gewinnen wollen, auch um anschließend gut gelaunt die längste Rückfahrt in dieser Runde zu machen und uns vernünftig in die Winterpause zu verabschieden.«

Der FSV-Coach würde auch in dieser Partie am liebsten mit seiner Bestbesetzung antreten, aber mit Manuel Sesay, der seine Zerrung auskurieren soll, Brian Mukasa (Schambeinentzündung), Yannik Grönke (Adduktorenreizung) und Malte Simon (aus Studiengründen verhindert) fallen vier Stammkräfte mit Sicherheit aus, und der Einsatz von Louis Goncalves (Zerrung) und Nicolas Strack (Erkältung) wird sich kurzfristig entscheiden. »Wir werden bezüglich der angeschlagenen Spieler kein Risiko eingehen, wollen aber bestmöglich spielen«, bekräftig Bulut.

»Kein Risiko«

Die Hünfelder haben den Sprung in die Aufstiegsrunde nicht geschafft, obwohl das Team von Trainer Johannes Helmke Spitzenmannschaften wie z.B. Barockstadt Fulda oftmals auf Augenhöhe begegnet war, aber in wichtigen Begegnungen immer wieder auf verletzte Leistungsträger verzichten musste.

Im Hinspiel entführten die Osthessen beim 2:2 einen Punkt aus Fernwald, wobei Andre Vogt, der mit dem Stadtallendorfer Del Angelo William mit zwölf Treffern die Torschützenliste der Gruppe A anführt, gleich zweimal getroffen hatte.

Aufgebot des FSV Fernwald: Sahin, Borgert, Kaguah, Burger, Bender, Dinler, Hendrich, Freese, Solak, Richter, Goncalves, Richter, Strack, Schäfer, Goebel, Markiewicz.

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