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»Das tut weh«

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Oberkleen (mol). War das schon der Abstieg für die Drittliga-Frauen der HSG Kleenheim-Langgöns? Im so wichtigen Heimspiel der Klassenverbleibsrunde reichte es gegen den Hannoverschen SC in der heimischen Weidig-Sporthalle nicht zu dem so dringend benötigten Sieg, sondern nur zum einem 31:31 (15:15) für das Team von Martin Saul.

HSG Kleenheim-L. - Hannover 31:31

Ob rechnerisch noch etwas möglich ist für die Mittelhessinnen, konnte selbst der SGK-Coach noch nicht eruieren, gefühlt war es für seine Mannschaft aber bereits der Abgesang.

»Das tut natürlich weh, denn auch heute wäre ein Sieg drin gewesen. Wir werden dennoch versuchen, mit einem Erfolg in Dortmund noch auf acht Punkte zu kommen. Ob es dann reicht, wird man sehen«, so ein geknickter Saul.

Im Anschluss an die Partie wurden Spielerinnen wie Katha Weber, Lisa-Marie Kiethe und Lilli David verabschiedet. Hannover konnte sich im ersten Abschnitt auf 12:9 absetzen. Danach steigerten sich die Gastgeberinnen und glichen durch Elena Schuch kurz vor der Pause aus (15:15). Nach dem Wechsel wogte das Spiel hin und her. Beim 24:28 sah es neun Minuten vor dem Ende dann ganz schlecht für Kleenheim-Langgöns aus, ehe der Kampfgeist erwachte. Nach dem 26:29 (54.) gelangen drei Tore in Folge (29:29, 56.), von denen eines auch die stark haltende Rixa Hahn beisteuerte. In den letzten Minuten legte Hannover dann zwei Mal vor, Ann-Sophie vom Hagen und Nina Eggers glichen wieder aus - 31:31 (59.). Und nachdem Hahn pariert hatte, kam die SGK sogar 40 Sekunden vor Schluss nochmal in Ballbesitz und hatte die große Chance auf den Siegtreffer. »Doch was machen wir? Wir werfen den gewonnenen Ball zum Gegner. Auf den letzten Sekunden liegt ein Fluch, schon mehrmals in dieser Saison haben wir die letzte Chance leider nicht nutzen können«, so ein enttäuschter Saul.

Kleenheim-L.: Hahn (1), Bork, Buhlmann - Eggers (4), Lotz, Dietz (2), Bachenheimer (4), Schuch (4), Rüspeler, Suchantke, von Hagen (2), Kiethe (6/2), Klug, Schäfer, Weber (6), Bork-Werum (2).

Hannover: Rotzoll, Schiwik - Löw, Biester, Leston (1), Rombach (6/1), Seidler (7), Schäfer (4/3), Ridder (4), Männich, Körner, Gimmel, Heublein (7/2), Bode, Abel (2), Piontek.

Schiedsrichter: Siebe/Welke (Bergneustadt/Radevormwald) - Zuschauer: 100 - Zeitstrafen: drei (Bachenheimer, Schuch, Bork-Werum) - drei (Leston, Seidler, Abel) - Siebenmeter: 2/2 - 7/4.

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