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»Das war beeindruckend«

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Offenbach (mol). Die HSG Wettenberg hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Frauenhandball-Oberliga einen ganz wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Beim bisherigen Tabellenzweiten der Abstiegsrunde, der TSG Offenbach-Bürgel, setzte sich das Team von Kai Nober am Sonntagnachmittag mit 17:11 (7:5)-durch und nahm neben zwei ganz wichtigen Punkten auch den gewonnenen direkten Vergleich mit auf die Heimreise nach Mittelhessen.

TSF Offenbach-B. - HSG Wettenberg 11:17

»Das war schon beeindruckend, wie meine Mannschaft den personellen Problemen getrotzt hat, nach 15 Minuten kam auch noch Eva Schneider mit einem Cut dazu. Den Grundstein haben wir natürlich mit einer überragenden Abwehr- und Torhüterleistung gelegt, offensiv aber auch den besten Handball »mit Harz« in dieser Saison gespielt. Leider haben wir zu viele gute Chancen liegenlassen, vor allem zu Beginn. Den Sieg haben wir uns heute absolut verdient, weil jede Spielerin leidenschaftlich gekämpft und eine für die andere da war«, war Nober voll des Lobes für seine Mansnchaft. Es war schon eine kuriose erste Halbzeit, die die Zuschauer in der Offenbacher Sportfabrik geboten und in der sie insgesamt nur zwölf Tore zu sehen bekamen.

Nach einem guten Start und einer 3:1-Führung (9., Stephanie Schön) blieb das Nober-Team aufgrund vieler vergebener Chancen eine Viertelstunde ohne eigenen Treffer, was die TSG aber lediglich zum 3:3-Ausgleich nutzen konnte. Und nachdem Tanja Tröller den »Torbann« der Wettenbergerinnen gebrochen hatten, lief es bis zur Pause deutlich besser, sodass nach 30 Minuten ein 7:5-Vorsprung zu Buche stand. Dass die Gastgeberinnen wiederum trotz einer viertelstündigen HSG-Torlosigkeit zur Pause sogar in Rückstand lagen, war für Offenbach-Bürgel trotz der starken Abwehrarbeit der Gäste aber auch kein Ruhmesblatt.

Und das war auch der Start in Hälfte für die Südhessinnen nicht, denn weil die Nober-Sieben ihre tolle Defensivleistung nahtlos fortsetzte, die Gastgeberinnen aber zudem zahlreiche Fehler bzw. Fehlwürfe produzierten, gelang Offenbach bis zur 51. Minute nur ein einziger Treffer und dieser zudem noch von der Siebenmeterlinie. In diesem Zeitraum schlug Wettenberg aber sechs Mal zu und war nach Tanja Tröllers Treffer bereits entscheidend auf 13:6 davongezogen.

In der Schlussphase konnte die TSG ihr Torkonto dann zwar nochmal ein wenig erhöhen, den möglicherweise wichtigen direkten Vergleich sicherte sich die HSG nach der 19:21-Hinspielniederlage aber problemlos.

Offenbach-Bürgel: Gültekin, Fenn - Tsifna, Wernig-Wenzlawski (2), Oliger, Reichert (1), Rosenberg (3/2), Hoffmann, Tabery (3), Müller (1), Artero, Rauch, Kirschig (1).

Wettenberg: Habermehl, Rinn - Münch (1), Schuldt (6/6), Büsselberg, Goncalves (3), Tafferner, Frank, Risse, Tröller (4), Schneider, Hammermann, Schön (2), Krüger (1).

Schiedsrichter: Krick/Scholl (Darmstadt/Rüsselsheim) - Zuschauer: 80 - Zeitstrafen: drei (Wernig-Wenzlawski, Reichert, Kirschig) - vier (Münch, Schuldt, Büsselberg, Krüger) - Siebenmeter: 3/2 - 6/6.

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