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»Das war kein guter Tag«

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Ibbenbüren (mol). Nach einer schwachen Leistung hat die HSG Lumdatal in der Dritten Frauenhandball-Liga am Samstagabend bei der Ibbenbürener Spvg. 08 eine 19:26 (13:15)-Niederlage hinnehmen müssen und bleibt damit auf dem vorletzten Platz in der Klassenverbleibsrunde. Dass das Team von Marcel Köhler keine Chance mehr auf den Ligaverbleib hatte, stand schon in der Vorwoche fest, dennoch wollten seine Damen das letzte Auswärtsspiel der Saison sicherlich erfolgreicher abschließen als sie es letztlich getan haben.

Ibbenbürener Spvg. - HSG Lumdatal 26:19

»Das war wirklich kein guter Tag von und für uns. Wir haben heute verdient verloren, da wir gegen die offensive Abwehr Ibbenbüren viel zu wenig Druck entwickeln konnten. Wenn wir in die Bewegung kamen, haben wir uns gute Wurfchancen erarbeitet, aber die Effektivität war einfach nicht sehr hoch. Zudem haben wir uns leider viel zu viele leichte Fehler erlaubt und dem Gegner die Bälle in die Hände geworfen. So reicht es dann einfach nicht, zumal sich auch in der Abwehr aggressive Phasen mit zu passiven abgewechselt haben«, fand der HSG-Coach im Anschluss deutliche Worte.

In der Anfangsphase waren die Lumdatalerinnen noch allerbestens im Spiel, verteidigten gut und nutzten auch noch ihre Chancen, sodass Doreen Schlapp nach neun Minuten zum 7:4 einwerfen konnte. Doch mit der Dominanz der Mittelhessinnen war es schnell vorbei, beim 7:7 (15.) war Ibbenbüren schon gleichgezogen und gab die Führung nach dem 9:8 (20.) durch den Theresa Beermann im weiteren Spielverlauf nicht mehr aus den Händen.

Knapp zur Pause

Beim Pausen-13:15 war Lumdatal zwar noch dran und in Schlagdistanz, geriet in Hälfte zwei dann aber schnell auf die Verliererstraße. Weil das Angriffsspiel viel zu viele Fehler hervorbrachte, die die Gastgeberinnen nutzten konnten, war die Partie nach rund 40 Minuten bereits verloren für die heimische HSG.

Einem einzigen Treffer durch Kim Fuhrländer standen gleich sechs Ibbenbürens gegenüber, beim 14:21 (42.) war die Messe bereits gelesen. Bis zum Svenja Mohr 16:23 nach 51 Minuten waren Lumdatal nach der Pause nur zwei Tore gelungen, viel zu wenig natürlich, um an Punkten im letzten Drittliga-Auswärtsspiel schnuppern zu können.

Ibbenbüren: Köster, Windoffer - Wöllmer, Brünling, Hülsman, Zalatel (1), Beermann (8/1), Willemsen, Neubauer, Schoppe (5), Reisbich (4), Wessling (2), Snyders (5), Hüls (1).

Lumdatal: Schütz, Olemotz - Sauer (2/2), Schlapp (3), Franziska Müller (2), Mohr (4/2), Schneider (1), Hasenkamp, Madeleine Müller (3), Parma (1), Bulling, Smajek (1), Fuhrländer (2).

Schiedsrichter: Levermann/Rietenberg (Neustadt/Lage) - Zuschauer: 135 - Zeitstrafen: drei (Zalatel, Beermann, Hüls) - drei (Sauer, Hasenkamp, Madeleine Müller) - Siebenmeter: 3/1 - 7/4.

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