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»Das war unser bestes Doppel seit langer Zeit«

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Gießen (ne) Das war ein sehr erfolgreiches Wochenende für die heimischen Tischtennis-Hessenligisten: Sowohl der NSC als auch der TSV Allendorf/Lumda kamen zu jeweils zwei Spieltagsiegen. Während Spitzenreiter NSC W.-Steinberg nach dem Coup beim TSV Besse vor Wochenfrist auf Wolke Sieben schwebt und seine Gegner TSV Ihringshausen und TSV Breitenbach förmlich aus den Hallen fegte, hatten die Lumdataler sowohl gegen den TSV Breitenbach als auch den SV Flieden das bessere Ende auf ihrer Seite.

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TSV Ihringshausen - NSC W.-Steinberg 0:9: Das erste Doppel mit Fabian Moritz/Dennis Grötzsch zog sich in die Länge - es blieb die einzige Begegnung, die über alle fünf Sätze ging. Mit dem 16:14 im Entscheidungssatz für das Watzenborner Duo waren die Gäste dann bereits auf 3:0 davongezogen, denn Stefan Harnisch/Kevin Krendl und Torsten Kirchherr/Jakob Armbrüster hatten ihren Kontrahenten nicht den Hauch einer Chance gelassen. Moritz, Armbrüster, Kirchherr und Krendl ließen ihren Gegnern im weiteren Spielverlauf noch jeweils einen Satzgewinn.

TSV Allendorf/Lumda - TSV Breitenbach 9:3: Die Begegnung dauerte dreieinhalb Stunden, denn es ging sechsmal über die volle Distanz. Marco Grohmann/Oliver Welt bekamen die Sache nach 1:2-Rückstand gegen Mies/Dung noch in den Griff, Maxi Preis/Sebastian Haupt konnten jedoch eine 2:1-Führung gegen Dietrich/Kalem nicht zum Sieg nutzen. Nico Grohmann/Manfred Krupenkow holten jedoch den Sieg. Durch die Fünfsatzerfolge von M. Grohmann und Welt sowie das 3:1 von N. Grohmann über Dietrich und den klaren 3:0-Sieg von Krupenkow über Mies zogen die Gastgeber auf 6:1 davon. Haupt, Welt und N. Grohmann holten die weiteren Punkte.

NSC W.-Steinberg - TSV Breitenbach 9:1: Die nordhessischen Gäste kamen nur zu fünft nach Pohlheim, dazu noch ein nicht spielfähiger Akteur - das verkürzte die Spieldauer erheblich. Fabian Moritz/Dennis Grötzsch bekamen vom TSV-Einserduo Bublitz/Küllmer den Zahn in drei knappen Sätzen gezogen, mehr ließen die Watzenborner nicht zu.

TSV Allendorf/Lumda - SV Flieden 9:7: Überragender Akteur war Marco Grohmann, der ungeschlagen blieb: Mit Oliver Welt gelangen zwei Doppelsiege und gegen Snasel und Hobl holte die Lumdataler Nummer 1 zwei 3:1-Einzelerfolge. Aber auch das mittlere Paarkreuz trug maßgeblich zum Gesamterfolg bei: Nico Grohmann und Manfred Krupenkow verloren zwar ihr Doppel gegen Hobl/Viel überraschend deutlich mit 0:3, zeichneten aber mit jeweils zwei Einzelerfolgen über Viel und M. Bode für insgesamt vier Zähler verantwortlich. Hinten gelang nur Maxi Preis Zählbares mit einem 3:2 über Kimpel, Sebastian Haupt ging leer aus. So wurde es nach der 2:3-Niederlage von Haupt gegen Kimpel noch einmal eng. Marco Grohmann/Welt spielten gegen Hobl/Viel jedoch wie aus einem Guss und zwangen das SV-Duo in drei Sätzen nieder.

»Das war unser bestes Doppel seit langer Zeit«, freute sich Welt über eine gute Leistung seines gesamten Teams und hob noch besonders Krupenkow hervor, der zurzeit überragend agiert. »Aber auch im Match von Maxi hat keiner mehr gerechnet, dass es für uns reicht«, bekam auch Preis ein Sonderlob ab.

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