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»Das wird verdammt schwer«

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Von: Wolfgang Bender

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Nicht in die Zange nehmen lassen: Jordan Hickmott (Bildmitte) ist mit dem EC Bad Nauheim gleich zweimal gefordert. Foto: chuc © chuc

Bad Nauheim (wbe). Mit den beiden Siegen gegen die Spitzenmannschaften ESV Kaufbeuren und Kassel Huskies hat der EC Bad Nauheim zuletzt deutliche Ausrufezeichen in der Deutschen Eishockey-Liga 2 gesetzt, auch wenn man in der Tabelle (aktuell Platz vier) nicht nach oben klettern konnte. Das Niveau auf diesem sehr hohen Plateau zu stabilisieren ist jetzt die Aufgabe der Roten Teufel an diesem Wochenende.

»Das wird allerdings verdammt schwer werden«, meint EC-Headcoach Harry Lange mit Blick auf die beiden Gegner. Zunächst sind die Bad Nauheimer am heutigen Freitag um 19.30 Uhr zu Gast beim Traditionsverein EV Landshut und dann kommt am Sonntag um 18.30 Uhr der EHC Freiburg als Gast in das Colonel-Knight-Stadion.

In Landshut hängt derzeit der Haussegen etwas schief. Mit nur sieben Punkten aus den letzten 12 Spielen stehen die Niederbayern ziemlich unter Druck. Heiko Vogler als jüngster DEL2-Trainer muss sich jetzt wirklich schon etwas einfallen lassen, zumal der Abstand zu den Playdown-Plätzen (nur noch drei Punkte) inzwischen gewaltig geschrumpft ist und sein Team damit weit vom eigenen Anspruchsniveau entfernt ist.

»Die hohe Anspannung bei den Landshutern werden wir deutlich zu spüren bekommen«, glaubt Lange, der seine Mannschaft deshalb zu einem geduldigen und kontrollierten Spiel rät. »Wir müssen versuchen in Führung zu gehen, denn wenn bei den Landshutern erst einmal der Knoten platzt, kann man dort auch richtig abgeschossen werden. Die Mannschaft hat in jedem Fall das Potenzial dazu«, erklärt Lange, der nach eigenem Bekunden selbst sehr gespannt ist, wie die Partie heute Abend unter den schwierigen Rahmenbedingungen ablaufen wird.

Ein ganz anderes Duell erwartet der Deutsch-Österreicher am Sonntag vor eigenem Publikum gegen den Freiburger EHC. Die Breisgauer sind so etwas wie eine kleine »Wundertüte«. Sie wechseln oft ihr Spielsystem, so dass man sich schwer auf sie einstellen kann. Im Hinspiel war es jedenfalls ein sehr glücklicher Sieg für uns«, erklärt Lange.

In personeller Hinsicht gibt es beim EC Bad Nauheim einige Veränderungen. Kevin Schmidt, der erste Trainingsversuche macht, fehlt ebenso wie der erkrankte Leo Hafenrichter und Robin van Calster, der in Köln gebraucht wird. Dafür rückt Verteidiger Patrick Seifert wieder in den Kader der Kurstädter.

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