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Das Ziel ist der OFC - und Europa

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Fernwald (bir). »Das ist der einfachste Weg, in den Europapokal zu kommen.« Die nicht ernsthaft gemeinte Erkenntnis von Daniyel Bulut vor der Achtelfinalbegegnung im Fußball-Hessenpokal seines FSV Fernwald gegen Türk Gücü Friedberg ist zwar theoretisch richtig, aber bis zur Teilnahme an der Europa League ist es dennoch noch ein sehr weiter Weg. Da gilt es zunächst den Konkurrenten aus der Hessenliga, der die Vorrunde auf dem neunten Platz in der Gruppe B belegte, aus dem Wettbewerb zu werfen.

Dann winkt mit den Offenbacher Kickers, die sich 4:0 beim Mitte-Verbandsligisten FV Biebrich durchgesetzt haben, ein lukrativer Gegner mit großem Namen aus der Regionalliga.

FSV Fernwald - TG Friedberg (Sa., 15 Uhr)

»Friedberg ist ein guter Gegner, aber wir spielen zuhause und wollen weiterkommen«, gibt sich Bulut optimistisch, obwohl er weiß, dass Türk Gücü in der letzten Runde den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden mit 1:0 bezwungen hatte. »Daran sieht man die Qualität der Mannschaft. Aber für uns ist es eines der wichtigsten Spiele. Wir werden alles tun, um gegen Offenbach zu spielen«, versichert Bulut, der einige Friedberger - etwa die Ex-Gießener Noah Michel oder Verteidiger Alban Lekaj sowie den ehemaligen U19-Nationalspieler Julian Dudda oder U20-Nationalspieler Patrick Schorr - bestens kennt.

Nur Goncalves und Grutza fallen aus

In der Winterpause verpflichtete das Team aus der Wetterau noch Abwehrspieler Masih Saighani. Der 35-jährige Weltenbummler ist in Mittelhessen von seinen meist kurzen Engagements - etwa beim SC Waldgirmes, Eintracht Wetzlar, TSV Steinbach oder Eintracht Stadtallendorf - bekannt und ging 2017/18 von Türk Gücü in die weite Welt. Er kickte unter anderem in Bangladesch und zuletzt beim indischen Club Real Kashmir.

»Alle Spieler sind gut durch die fünfwöchige Vorbereitung gekommen, deshalb habe ich bei der Aufstellung die Qual der Wahl«, sagt Bulut. Verzichten muss er nur auf Luis Goncalves (krank) und Fabian Grutza (Meniskus).

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