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Defensive bleibt Trumpf

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Von: Patrick Olbrich

Goldstein (pot). In der Aufstiegsrunde der Frauenhandball-Landesliga Mitte kann sich die HSG Wettenberg II auf ihre stabile Defensive verlassen. Bei der Auftaktbegegnung bei der HSG Goldstein/Schwanheim liefen noch nicht alle Spielzüge einwandfrei, dennoch gewann man verdient mit 18:11 (10:6).

HSG Goldstein/S. - HSG Wettenberg II 11:18

»Wir haben lange nicht vollständig trainieren können, was man der Mannschaft einfach noch etwas anmerkt, gerade in der Offensive. Auf der anderen Seite haben wir aber eine bombensichere Abwehr gestellt«, bemerkte Sebastian Vogel, Coach der Gäste.

Es dauerte bis zur 21. Spielminute als die Frankfurterinnen durch Julia Sitzius ihren sechsten und letzten Treffer des ersten Durchgangs erzielten. Danach stabilisierte sich die Abwehr der Mittelhessinnen zusehends. Bis zur Pause waren die Wettenbergerinnen dann auf 10:6 durch einen Treffer vom Siebenmeterpunkt durch Lisa-Sophie Frank enteilt (24.).

»Wir haben die Lücken hinten sehr gut geschlossen, sodass es kaum Gelegenheiten gab«, resümierte Vogel. Zwar blieb die HSG immer am Auswärtsteam dran, doch für eine Wende blieben sie einfach zu ungefährlich. Als Lisa Rückel in der 49. Spielminute zum 15:10 für das Team aus dem Gleiberger Land verwandelte, hatten diese eine Vorentscheidung erzielt. Den Gastgeberin

nen gelang im letzten Viertel der Partie dann auch keine Ergebniskosmetik mehr, wobei es schließlich beim deutlichen Auswärtssieg blieb. »Wir müssen in der nächsten Zeit noch etwas an unserer Offensivsicherheit arbeiten, aber ansonsten war das schon ein stabiler Auftritt«, lobte Vogel, dessen Team sich somit an die Tabellenspitze vorschiebt.

Goldstein: Marschik, Tortola; Frantzke, Sitzius (1), Rauschenberg (1), Wollmann, Portakal (6/4), Porceddu (1), Vrocharidou (2/1), Röhring, Wiesner, Weber, Zimmer, Michalski

Wettenberg: Stöhr, Reuschling; Jansche (2), Krüger (4), Rückel (3), Schäfer (2), Drommershausen (1), Till (1), Herbert, Simon, Frank (1/1), Krombach (4/1), Ebert, Weise

Zuschauer: 50 - Schiedsrichter: Ohlwein/Pfahler - Zeitstrafen: 8:4 - Siebenmeter: 6/5 : 4/2

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